Anlagen der Anlage C
Vorlagen, Praktikumsberichte und Englisch-Deskriptoren
Dokumentstand: 30.09.2026
Vorschau zur fachlichen Prüfung. Die folgenden Texte und Tabellen stammen aus dem bereitgestellten Gesamtkonzept vom 30.09.2026.
CW2: Grundlagen und Dokumentation
Vorlagen für die Leistungsbewertung und ihre Dokumentation im Klassenbuch.
In Klausurfächern der CW2 gilt eine Gewichtung von 50 % schriftlicher und 50 % sonstiger Leistung. Die Vorlage erfasst je Fach schriftliche Leistungen (Klausuren, Klausurersatzleistungen, Praktikumsbericht, Facharbeit, mündliche Feststellungsprüfung, mündliche Prüfung) sowie sonstige Leistungen (Protokoll, Referat, Heftführung, Handlungsprodukt, Test/schriftliche Übung, Mitarbeit, Gruppenarbeit, simulatives Handeln und Präsentationen). Zahlen kennzeichnen verbindliche Leistungsnachweise, X optionale Leistungsnachweise. Die Klassenleitung sammelt zu Schuljahresbeginn die Angaben aller Fachlehrkräfte ein.
Das ausgefüllte Beispiel für CW2O2 nennt Klausuren in DKO, M, E, BWR, INW, VW, SPA, F und PGL mit drei, drei, drei, vier, drei, drei, drei, drei und zwei verbindlichen Leistungen; eine Facharbeit ist optional, mündliche Feststellungsprüfungen und mündliche Prüfungen sind in den dafür markierten Fächern optional. Die übrigen aufgeführten Formen der Sonstigen Leistungen werden ebenfalls als verbindlich oder optional dokumentiert.
Die Klassenbuch-Vorlage dokumentiert die Erläuterung des Leistungskonzepts mit Klasse, Schuljahr, Fach, Lehrkraft-Kürzel, Datum und Unterschrift; eine Bildungsgangleitung prüft und zeichnet gegen. Unbeschriftete Eingabefelder wurden nicht als Daten übernommen.
Fußnote 14 zur Dokumentation der Leistungsbewertung: Eine Auflistung möglicher Teilleistungen genügt. Eine prozentuale Gewichtung ist nicht zwingend erforderlich.
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 80, 81, 82
Zum InhaltsverzeichnisCW2: Selbst- und Fremdeinschätzung
Formularbeschreibung ohne personenbezogene Eingabefelder.
Die Einschätzung verwendet für Selbst- und Fremdeinschätzung die Stufen immer, meistens, selten und nie. Sie umfasst Zusammenarbeit/Teamfähigkeit (kooperativ arbeiten, zuhören, Hilfe anbieten und annehmen, Koordinierungsaufgaben übernehmen), Arbeitsverhalten (aufmerksam folgen, sich beteiligen, konzentriert sowie zielorientiert und selbstständig arbeiten, freiwillige Aufgaben übernehmen) und Sozialverhalten/Kommunikation (angemessener Umgangston, Gruppenregeln, sachliche Kritik, Respekt gegenüber Verhalten, Meinung und Aussehen anderer).
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 83
Zum InhaltsverzeichnisCW2: Bewertungsbogen INW-Praktikumsbericht
Bewertung nach maximalen und erreichten Punkten; personenbezogene Eingabefelder sind ausgeblendet.
Breite Tabellen lassen sich nach rechts scrollen. Ein leeres Quellfeld wird als „—“ angezeigt und bedeutet nicht automatisch 0.
| Bereich / Kriterium | maximale Punktzahl |
|---|---|
| Inhalte: Unternehmensvorstellung | 15 |
| Inhalte: Gewähltes Thema | 15 |
| Zwischensumme I (Quelle) | 24 |
| Formalia: Schule | 1 |
| Formalia: Schüler | 1 |
| Formalia: Klasse | 1 |
| Formalia: Fach, Name des Fachlehrers | 2 |
| Formalia: Thema | 1 |
| Formalia: Datum | 1 |
| Formalia: Inhaltsverzeichnis | 3 |
| Formalia: Rand (3 cm rechts; 2,5 cm links) | 2 |
| Formalia: Nummerierung, Gliederung | 1 |
| Formalia: Absatzende | 1 |
| Formalia: Kapitelende | 1 |
| Formalia: Schriftart und -größe | 2 |
| Formalia: Zeilenabstand | 1 |
| Formalia: Blocksatz | 1 |
| Formalia: Silbentrennung | 1 |
| Formalia: Seitenzahlen | 1 |
| Formalia: Selbstständigkeitserklärung und Unterschrift | 2 |
| Formalia: Quellenangabe | 1 |
| Zwischensumme II | 30 |
| Abzüge wegen sprachlicher Mängel | — |
| Abzüge wegen Rechtschreibfehlern | — |
| Zuschläge wegen besonderer Leistungen | — |
| Summe | 54 |
Die Vorlage sieht zusätzlich Prozent und eine Note vor; die SL-Note entspricht laut Quelle 15 Unterrichtsstunden. Die Freitextzeilen „verbesserungswürdige Punkte“ bei beiden Inhaltskriterien sowie Felder für erreichte Punkte sind Eingabefelder und nicht als Vorgabe übernommen.
Quellenunklarheit: Die Originaltabelle weist für Unternehmensvorstellung und gewähltes Thema jeweils 15 maximale Punkte aus, nennt jedoch zugleich eine Zwischensumme I von 24 und eine Gesamtsumme von 54. Diese widersprüchlichen Werte werden unverändert wiedergegeben und nicht neu berechnet.
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 84
Zum InhaltsverzeichnisCE2/CM2: Bewertungsbogen Praktikumsbericht
Drei gewichtete Bewertungsbereiche; die Stufenskala ist in jedem Bereich gleich.
Stufen je Kriterium: Sehr gut, ++, +, O, -, --. Die Vorlage enthält je Kriterium außerdem ein Feld für „Zu verbessern / Bemerkungen / Punkte“; dies ist ein Eingabefeld.
Breite Tabellen lassen sich nach rechts scrollen. Ein leeres Quellfeld wird als „—“ angezeigt und bedeutet nicht automatisch 0.
| Bereich | Gewichtung | Kriterien |
|---|---|---|
| Formale Aspekte und optischer Eindruck | 15 % | Titelblatt und optischer Gesamteindruck; Inhaltsverzeichnis: Kapitelüberschriften, Seitenzahlen; Einleitung, Schlusswort, Fazit (vorhanden/fehlt); Formatierungen |
| Inhalt | 70 % | Aufbau; Einleitung; allgemeine Tätigkeiten; Tagesberichte; Informationen über das Praktikumsunternehmen; Reflexion/Schlusswort/Fazit |
| Sprache | 15 % | Sprachliche Korrektheit/Rechtschreibung; Ausdruck |
Der Bogen sieht außerdem erreichte Punkte von insgesamt 100, Note, Datum und Unterschrift vor. Diese unbefüllten Verwaltungsfelder sind nicht als Daten übernommen.
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 85
Zum InhaltsverzeichnisCW11: Bewertungsbogen Praktikumsbericht
Gewichtete Kriterien für vier Praktikumsberichte; Stufenskala je Kriterium.
Stufen je Kriterium: Sehr gut, ++, +, O, -, --. Die je Kriterium vorhandenen Bemerkungs- und Punktefelder sind Eingabefelder.
Breite Tabellen lassen sich nach rechts scrollen. Ein leeres Quellfeld wird als „—“ angezeigt und bedeutet nicht automatisch 0.
| Bereich | Gewichtung | Kriterien |
|---|---|---|
| Formale Aspekte und optischer Eindruck | 25 % | Titelblatt und optischer Gesamteindruck; Inhaltsverzeichnis: Kapitelüberschriften, Seitenzahlen; Einleitung, Schlusswort, Fazit vorhanden / Reihenfolge (Bericht 1 und 4); Veränderungen/Wochenbericht, Auftrag BWR oder WAR (Bericht 2 und 3); Quellenangaben, Zitate; Formatierungen; Selbstständigkeitserklärung vorhanden/fehlt; Bestätigung Praktikumsbetrieb vorhanden/fehlt |
| Sprache | 15 % | Sprachliche Korrektheit/Rechtschreibung; Ausdruck |
| Inhalt | 60 % | Der Originalbogen führt die Gewichtung aus, enthält auf dieser Seite aber keine einzeln ausformulierten Inhaltskriterien. |
Der Bogen sieht eine Gesamtpunktzahl von 100 und eine Note vor. Unterschrifts- und Personenfelder sind nicht übernommen.
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 86
Zum InhaltsverzeichnisCW11: Anforderungen an Praktikumsberichte
Vorgaben, Bewertung und inhaltliche Schwerpunkte der vier Berichte.
Vier schriftliche Praktikumsberichte bilden die Grundlage der Zeugnisnote im Bereich Praxis. Fristen sind Ausschlusskriterien; verspätete Berichte werden nicht angenommen und mit ungenügend bewertet. Technische Probleme gelten nicht als Entschuldigung. Fehlen Berichte, kann das Praktikum gegebenenfalls nicht anerkannt werden. Jeder Bericht wird mit Inhalt 60 %, Form 25 % und Sprache 15 % bewertet (maximal 100 Punkte); jeder Bericht zählt 25 % der Praxisnote. Nicht ausreichende oder fehlende Leistungen gefährden Versetzung beziehungsweise Abschluss; mangelhaft auf dem Versetzungszeugnis der FOS 11 führt unabhängig von anderen Fachnoten zur Nichtversetzung.
Berichte sind ausformuliert, vier bis sechs Textseiten lang und am PC erstellt. Sie enthalten Deckblatt, Inhaltsverzeichnis und Seitenzahlen; vorgesehen sind Times New Roman 12 oder Arial 11 mit 1,5-zeiligem Abstand sowie Korrektur- und Heftrand. Abbildungen müssen den Text sinnvoll stützen; Quellen sind korrekt zu zitieren und im Literaturverzeichnis anzugeben. Der Betrieb bestätigt sachliche Richtigkeit. Eine Selbstständigkeitserklärung ist handschriftlich zu unterschreiben.
Der erste Bericht behandelt Erwartungen, Betriebsvorstellung und eigene Erfahrungen einschließlich Wochen- und Tagesberichten sowie eines persönlichen Fazits. Zweiter und dritter Bericht behandeln Veränderungen, erworbene Kenntnisse, Arbeits- und Berufserfahrungen, Wochen- und Tagesberichte sowie einen theorie-praxis-verknüpfenden Arbeitsauftrag. Der vierte Bericht enthält Wochen- und Tagesberichte sowie ein abschließendes persönliches Fazit zum gesamten Praktikumsjahr, möglichen Betriebswechseln, Entwicklung, Berufsperspektiven und Zufriedenheit.
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 87, 88, 89
Zum InhaltsverzeichnisEnglisch: Rezeption
Deskriptoren für mündliche und schriftliche Rezeption.
Breite Tabellen lassen sich nach rechts scrollen. Ein leeres Quellfeld wird als „—“ angezeigt und bedeutet nicht automatisch 0.
| Note | Beschreibung |
|---|---|
| sehr gut | Informationsgehalt auch in Einzelheiten vollständig erkannt; Hauptgedanken und relevante Details korrekt wiedergegeben. |
| gut | Zentrale Haupt- und Detailaussagen vollständig erkannt und korrekt wiedergegeben. |
| befriedigend | Zentrale Aussagen mit Ausnahmen vollständig erkannt und weitgehend korrekt wiedergegeben; Informationsgehalt insgesamt angemessen. |
| ausreichend | Einige Haupt- und Detailaussagen erkannt; Informationsgehalt an einigen Stellen fehlerhaft oder lückenhaft. |
| mangelhaft | Ausgangstext in vielen Haupt- und Detailaussagen nicht verstanden und wiedergegeben. |
| ungenügend | Weder zentrale Thematik noch Detail- und Hauptaussagen werden wiedergegeben. |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 90
Zum InhaltsverzeichnisEnglisch: Produktion, Mediation und mündliche Interaktion
Deskriptoren für schriftliche und mündliche Produktion, Mediation und mündliche Interaktion.
Breite Tabellen lassen sich nach rechts scrollen. Ein leeres Quellfeld wird als „—“ angezeigt und bedeutet nicht automatisch 0.
| Note | Grad der Aufgabenerfüllung | Qualität der schriftlichen sprachlichen Leistung | Qualität der mündlichen sprachlichen Leistung |
|---|---|---|---|
| sehr gut | Die Aufgabe ist vollständig gelöst. Der Text ist verständlich und kann unmittelbar für seinen Zweck verwendet werden. | Orthografie und Strukturengebrauch sind weitestgehend korrekt. Wortwahl, Redewendungen und Struktur des Textes entsprechen weitestgehend dem Anlass. | Aussprache und Strukturengebrauch sind weitestgehend korrekt. Wortwahl und Redewendungen entsprechen weitestgehend dem Anlass. Die Äußerungen sind spontan, weitestgehend flüssig und gut verständlich. |
| gut | Die Aufgabe ist nahezu vollständig gelöst. Der Text ist verständlich und erfüllt seinen Zweck. | Orthografie und Strukturengebrauch sind weitgehend korrekt. Wortwahl, Redewendungen und Struktur des Textes entsprechen weitestgehend dem Anlass. | Aussprache und Strukturengebrauch sind weitgehend korrekt. Wortwahl und Redewendungen entsprechen weitestgehend dem Anlass. Die Äußerungen sind nahezu spontan, weitgehend flüssig und gut verständlich. |
| befriedigend | Die Aufgabe ist weitgehend gelöst. Der Text ist verständlich und erfüllt seinen Zweck. | Orthografie und Strukturengebrauch sind vorwiegend korrekt, geringfügige Fehler beeinträchtigen das Verständnis nicht. Wortwahl, Redewendungen und Struktur des Textes entsprechen weitgehend dem Anlass. | Aussprache und Strukturengebrauch sind vorwiegend korrekt. Das Verständnis ist nicht beeinträchtigt. Wortwahl und Redewendungen entsprechen weitgehend dem Anlass. Die Äußerungen sind vorwiegend flüssig. Das Verständnis wird nur geringfügig beeinträchtigt. |
| ausreichend | Die Aufgabe ist mehrheitlich gelöst. Der Text erfüllt seinen Zweck. | Orthografie und Strukturengebrauch sind häufiger fehlerhaft, die Fehler behindern das Verständnis jedoch nicht wesentlich. Wortwahl, Redewendungen und Struktur des Textes entsprechen vorwiegend dem Anlass. | Aussprache und Strukturengebrauch sind häufiger fehlerhaft. Das Verständnis ist nicht wesentlich beeinträchtigt. Wortwahl und Redewendungen entsprechen vorwiegend dem Anlass. Die Äußerungen sind vereinzelt stockend und stellenweise schwer verständlich. |
| mangelhaft | Die Aufgabe ist nur stellenweise gelöst. Der Text erfüllt seinen Zweck kaum mehr. | Orthografie und Strukturengebrauch sind häufig fehlerhaft. Gelegentliche Sinnentstellungen und/oder häufige, nicht den Sinnstörende Fehler beeinträchtigen das Verständnis. Wortwahl, Redewendungen und Struktur des Textes entsprechen nur stellenweise dem Anlass. | Aussprache und Strukturengebrauch sind häufig fehlerhaft. Das Verständnis ist beeinträchtigt. Wortwahl und Redewendungen entsprechen nur stellenweise dem Anlass. Die Äußerungen sind mehrfach stockend und nicht immer verständlich. |
| ungenügend | Die Aufgabe ist nicht gelöst. Der Text erfüllt seinen Zweck nicht mehr. | Orthografie und Strukturengebrauch sind so fehlerhaft, dass das Verständnis erheblich behindert ist. Wortwahl, Redewendungen und Struktur des Textes entsprechen kaum oder nicht dem Anlass. | Aussprache und Strukturengebrauch sind erheblich fehlerhaft. Das Verständnis ist erheblich beeinträchtigt. Wortwahl und Redewendungen entsprechen dem Anlass kaum oder nicht. Die Äußerungen sind stockend und stellenweise nicht verständlich. |
Breite Tabellen lassen sich nach rechts scrollen. Ein leeres Quellfeld wird als „—“ angezeigt und bedeutet nicht automatisch 0.
| Note | Grad der Aufgabenerfüllung | Qualität der schriftlichen sprachlichen Leistung | Qualität der mündlichen sprachlichen Leistung |
|---|---|---|---|
| sehr gut | Die Aufgabe ist vollständig gelöst. Die Ausführungen können für den vorgesehenen Zweck verwendet werden. | Die Darstellung entspricht weitestgehend dem Anlass. Wortwahl und Redewendungen entsprechen der Situation und sind variantenreich. Orthografie und Strukturengebrauch sind überwiegend korrekt. | Aussprache und Strukturengebrauch sind weitgehend korrekt; Wortwahl und Redewendungen sind dem Anlass gemäß gewählt und weitgehend idiomatisch verwendet. Die Äußerungen sind spontan, flüssig, verständlich und eindeutig. |
| gut | Die Aufgabe ist fast vollständig gelöst. Die Ausführungen können nach geringfügigen Ergänzungen für den vorgesehenen Zweck verwendet werden. | Die Darstellung entspricht weitestgehend dem Anlass. Die Ausführungen können nach geringfügiger sprachlicher Überarbeitung für den vorgesehenen Zweck verwendet werden. Wortwahl und Redewendungen entsprechen der Situation. Orthografie und Strukturengebrauch sind noch weitgehend korrekt. | Aussprache und Strukturengebrauch sind überwiegend korrekt; Wortwahl und Redewendungen sind dem Anlass gemäß gewählt und weitgehend idiomatisch verwendet. Die Äußerungen sind nahezu spontan, fast durchgehend flüssig, verständlich und klar. |
| befriedigend | Die Aufgabe ist weitgehend gelöst. Um für den vorgesehenen Zweck verwendet werden zu können, müssten die Ausführungen an wenigen Stellen ergänzt werden. | Die Darstellung entspricht weitgehend dem Anlass. Die Verständlichkeit ist stellenweise beeinträchtigt. Der Text kann aber nach sprachlicher Überarbeitung an wenigen Stellen für den vorgesehenen Zweck verwendet werden. Orthografie und Strukturengebrauch lassen Unsicherheiten erkennen. | Aussprache und Strukturengebrauch sind überwiegend korrekt, der Redefluss wird gelegentlich durch Fehler unterbrochen, aber diese behindern das sofortige Verständnis nur geringfügig. Ein Bemühen um situationsangemessene und idiomatische Ausdrucksweisewird deutlich. |
| ausreichend | Die Aufgabe ist insgesamt noch gelöst. Die Ausführungen sind lückenhaft und können nur nach Überarbeitung zweckgemäß verwendet werden. | Die Darstellung entspricht noch dem Anlass. Es mangelt ihr teilweise an Klarheit oder Übersichtlichkeit. Der Text kann aber nach stellenweise sprachlicher Überarbeitung für den vorgesehenen Zweck verwendet werden. Viele Verstöße gegen die Sprachnorm beeinträchtigen die Verständlichkeit. Orthografie und Strukturengebrauch lassen größere Unsicherheiten erkennen. | Aussprache und Strukturengebrauch sind überwiegend korrekt, der Redefluss wird gelegentlich durch Fehler unterbrochen, aber diese behindern das sofortige Verständnis nur geringfügig. Ein Bemühen um situationsangemessene idiomatische Ausdrucksweise wird deutlich. |
| mangelhaft | Die Aufgabe kann nur in Ansätzen als gelöst betrachtet werden. Die Ausführungen können nur nach umfangreicher Überarbeitung zweckmäßig verwendet werden. | Der Darstellung mangelt es an Klarheit und/oder Übersichtlichkeit. Sie ist nur ansatzweise nachvollziehbar. Die Verständlichkeit ist stark eingeschränkt. Orthografie und Strukturengebrauch sind kaum noch angemessen und zeigen sehr viele Verstöße gegen die Sprachnorm. | Die Aussagen enthalten entweder sinnstörende Fehler und/ oder nicht den Sinn störende Fehler sind derart häufig, dass sie das Verständnis deutlich behindern. Ansätze zu situationsangemessener idiomatischer Ausdrucksweise sind kaum zu erkennen. |
| ungenügend | Die Aufgabe kann nicht als gelöst betrachtet werden. Gravierende Mängel lassen eine zweckmäßige Verwendung nicht mehr zu. | Die Darstellung ist der Aufgabenstellung nicht angemessen. Der Sprachgebrauch ist unangemessen, gekennzeichnet durch sehr viele gravierende Verstöße gegen die Sprachnorm bis hin zur Unverständlichkeit. | Eine verbal wie strukturell stark von der Muttersprache geprägte unidiomatische Ausdrucksweise behindert das Verständnis erheblich. Das Gemeinte ist an etlichen Stellen nicht verständlich und/oder muss vom Zuhörer aufwändig rekonstruiert werden. |
Breite Tabellen lassen sich nach rechts scrollen. Ein leeres Quellfeld wird als „—“ angezeigt und bedeutet nicht automatisch 0.
| Note | Interaktive Kompetenz und Aufgabenbewältigung | Sprachbeherrschung (accuracy, fluency, range, adequacy, comprehensibility) |
|---|---|---|
| sehr gut | Die Situation wird durch häufiges Ergreifen der Gesprächsinitiative und wiederholtem, gezielten und geschickten Einbezug des Gesprächspartners vollständig bewältigt. Die Aufgabe ist gelöst. | Aussprache- und Strukturengebrauch sind weitestgehend korrekt. Wortwahl und Redewendungen entsprechen weitestgehend dem Anlass. Die Äußerungen sind spontan, weitestgehend flüssig und gut verständlich. |
| gut | Die Situation wird durch Ergreifen der Gesprächsinitiative und gezielten Einbezug des Gesprächspartners weitestgehend bewältigt. Die Aufgabe ist weitestgehend gelöst. | Aussprache- und Strukturengebrauch sind weitgehend korrekt. Wortwahl und Redewendungen entsprechen weitestgehend dem Anlass. Die Äußerungen sind nahezu spontan, weitgehend flüssig und gut verständlich. |
| befriedigend | Die Situation wird durch gelegentliches Ergreifen der Gesprächsinitiative und Einbezug des Gesprächspartners weitgehend bewältigt. Die Aufgabe ist weitgehend gelöst. | Aussprache- und Strukturengebrauch sind vorwiegend korrekt. Das Verständnis ist nicht beeinträchtigt. Wortwahl und Redewendungen entsprechen weitgehend dem Anlass. Die Äußerungen sind vorwiegend flüssig. Das Verständnis wird nur geringfügig beeinträchtigt. |
| ausreichend | Die Situation wird unter gelegentlichem Einbezug und häufiger Mithilfe des Gesprächspartners vorwiegend bewältigt. Die Aufgabe ist zufriedenstellend gelöst. | Aussprache- und Strukturengebrauch sind häufiger fehlerhaft. Das Verständnis ist nicht wesentlich beeinträchtigt. Wortwahl und Redewendungen entsprechen vorwiegend dem Anlass. Die Äußerungen sind vereinzelt stockend und stellenweise schwer verständlich. |
| mangelhaft | Die Situation wird nur ansatzweise bewältigt. Der Gesprächspartner wird kaum einbezogen. Die Aufgabe ist trotz Mithilfe des Gesprächspartners nur stellenweise gelöst. | Aussprache- und Strukturengebrauch sind häufig fehlerhaft. Das Verständnis ist beeinträchtigt. Wortwahl und Redewendungen entsprechen nur stellenweise dem Anlass. Die Äußerungen sind mehrfach stockend und nicht immer verständlich. |
| ungenügend | Die Situation wird kaum oder nicht bewältigt. Der Gesprächspartner wird nur ansatzweise einbezogen. Die Aufgabe ist trotz Mithilfe des Gesprächspartners kaum oder nicht gelöst. | Aussprache- und Strukturengebrauch sind erheblich fehlerhaft. Das Verständnis ist erheblich beeinträchtigt. Wortwahl und Redewendungen entsprechen dem Anlass kaum oder nicht. Die Äußerungen sind stockend und stellenweise nicht verständlich. |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 90, 91, 92, 93, 94
Zum Inhaltsverzeichnis