Allgemeiner Teil
Grundlagen der Leistungsbewertung, Kompetenzraster und Sport/Gesundheitsförderung
Dokumentstand: 30.09.2026
Vorschau zur fachlichen Prüfung. Die folgenden Texte und Tabellen stammen aus dem bereitgestellten Gesamtkonzept vom 30.09.2026.
Hier stehen die fachlichen Inhalte des gelieferten allgemeinen Teils, einschließlich der Kompetenzraster. Layout, Zeilenumbrüche und leere Formularfelder wurden für die Webdarstellung angepasst. Die Formulierungen und Zahlen der Quelle bleiben erhalten.
Vorwort
I Vorwort
Die Lehrerinnen und Lehrer am Berufskolleg Ostvest nehmen die Leistungsbewertung als verantwortungsvolle pädagogische Aufgabe wahr. Das Ziel der Leistungsbewertung ist es, den Stand des Lernprozesses für die einzelnen Schüler festzustellen, um eine Grundlage für die individuelle Leistungsentwicklung und -förderung zu schaffen.
Schülerinnen und Schüler haben ein Recht zu erfahren, was sie zu leisten haben und wie sich Bewertung vollzieht. Das vorliegende Leistungskonzept soll Beteiligten am Schulleben, hier auch insbesondere den Schülerinnen und Schülern und Eltern sowie den ausbildenden Betrieben, die Leistungsbewertung transparent machen. Dies ist für die vertrauensvolle und zielgerichtete Arbeit, die wir am Berufskolleg Ostvest leisten, eine entscheidende Basis.
Lernfortschritt und Motivation stehen in enger Beziehung zueinander und sind für jede Schülerin und für jeden Schüler Voraussetzung, für den Lernerfolg. Die Lehrerinnen und Lehrer des Berufskollegs Ostvest möchten durch einen qualifizierten und motivierenden Unterricht alle Schülerinnen und Schüler gemäß ihrer individuellen Fähigkeiten bestmöglich fordern und fördern und ihnen ihre persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen.
Unsere Schule erzieht ihre Schülerinnen und Schüler zu selbstständigen, kompetenten und verantwortungsbewussten Menschen. Eine zunehmende Selbstständigkeit im Lernprozess setzt voraus, dass die Schülerinnen und Schüler wissen, was von ihnen bei einer Leistungsüberprüfung erwartet wird und welche Kriterien zur Bewertung herangezogen werden. Darüber sollten alle Lehrerinnen und Lehrer nach vorheriger Absprache ebenso Auskunft geben können wie über den derzeitigen Leistungsstand und die Möglichkeiten der Leistungsverbesserung der Schülerinnen und Schüler.
Dieses Feedback sollte auch den Vergleich mit der Selbsteinschätzung der Schülerin oder des Schülers nicht ausschließen.
Das Ziel der Leistungsbewertung am Berufskolleg Ostvest ist eine gerechte und transparente Notengebung. Jede Lehrerin und jeder Lehrer sollte deshalb seine Beobachtungs- und Bewertungskompetenzen entwickeln.
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 4
Zum InhaltsverzeichnisGrundlagen der Leistungsbewertung
II Grundlagen der Leistungsbewertung
Die rechtlichen Vorschriften sind sehr umfassend. Das Leistungsbewertungskonzept basiert auf den Ausführungen der jeweils gültigen Fassungen des Schulgesetzes (SchulG) des Landes Nordrhein- Westfalen und der allgemeinen Prüfungsordnung für Berufskollegs (APO-BK) sowie den Beschlüssen der Bildungsgangkonferenzen der Bildungsgänge. Die wesentlichen Vorgaben und ihre Umsetzung am Berufskolleg Ostvest werden im Folgenden erläutert.
1. Grundsätze (vgl. § 48 SchulG – Bass 1-1)
Grundlage der Leistungsbewertung sind alle von dem Schüler oder der Schülerin erbrachten Leistungen in den beiden Beurteilungsbereichen „Schriftliche Arbeiten“ und „Sonstige Leistungen“.
Auf der Basis der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für das Berufskolleg – APO-BK, Stand 08.2013 – entscheiden die Bildungsgang- und Fachkonferenzen in Einzelfragen über die Anzahl der schriftlichen Leistungen in den Fächern und weitere verbindlich zu erbringende Leistungen im Bereich der Sonstigen Leistungen. Detailaussagen zu letzterem finden sich in den jeweiligen Didaktischen Jahresplanungen. Die erbrachten Leistungen werden durch Noten bewertet. Bei der Bewertung der Leistungen werden die Notenstufen nach § 48, Abs. 3, SchulG zugrunde gelegt.
Hinweis: Jede Kollegin und jeder Kollege informiert zum Schuljahresbeginn über die Grundsätze der Leistungsbewertungen und dokumentiert dies im Klassenbuch.
2. Schriftliche Arbeiten
Schriftliche Arbeiten (Klassenarbeiten/Klausuren) sind, soweit möglich, gleichmäßig auf die Schulhalbjahre zu verteilen, in einem Zeitraum von bis zu drei Wochen zu korrigieren und zu benoten, zurückzugeben und zu besprechen. Vor der Rückgabe und Besprechung darf in demselben Fach keine neue Arbeit geschrieben werden. Eine Klassenarbeit/Klausur dauert in der Regel 30 bis 90 Minuten und kann zur Prüfungsvorbereitung bis zur Dauer der schriftlichen Prüfung verlängert werden.
Die unterschiedlichen Anforderungsbereiche – Niveaustufen werden in angemessener Weise und Verteilung berücksichtigt. Die Beschreibung der Anforderungsbereich bzw. Niveaustufen erfolgt innerhalb der Anlagen (A, B, C, D, E).
Jede schriftliche Arbeit stellt eine eigenständige Leistungsnote dar. Es ist zu beachten, dass in allen Fächern die Förderung der deutschen Sprache zum Bildungsauftrag der Schule gehört. Deswegen werden häufige Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit in der deutschen Sprache bei der Festlegung der Noten angemessen berücksichtigt. Dabei werden im Einzelfall das Alter, der Ausbildungsstand und die Muttersprache der Schülerin oder des Schülers berücksichtigt.
Fächerübergreifende schriftliche Arbeiten sind möglich. Schriftliche Arbeiten bedürfen einer zielgerichteten Vorbereitung und Übung im Unterricht. Die Bildungsgangkonferenz kann - soweit rechtlich zulässig - vereinbaren, dass eine Klassenarbeit durch eine Facharbeit, eine andere größere schriftliche Arbeit, ein Portfolio oder auch das Arbeiten mit einem Kompetenzraster ersetzt wird.
Die Terminierung der Klausuren wird in der Regel zu Beginn des Halbjahres in eine Terminübersicht im Klassenbuch eingetragen und den Schülerinnen und Schülern mitgeteilt. Dabei ist zu beachten, dass keine zwei Klausuren an einem Tag und nicht mehr als zwei Klausuren in einer Woche geschrieben werden sollten.
Die Rückgabe der Klausur soll so zeitig erfolgen, dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, ihre eventuell vorhandenen Rückstände vor der nächsten Klausur aufzuholen. Jede Klausur ist mit einer individuellen Rückmeldung zur Leistung der Schülerin bzw. des Schülers verbunden.
Liegt der Anteil der ungenügenden und mangelhaften Klausuren über 40 %, so ist die Bildungsgangleitung hierüber zu informieren.
Für Schülerinnen und Schüler, die Klausuren entschuldigt versäumt haben, werden zentrale Nachschreibtermine angeboten.
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 5
Zum InhaltsverzeichnisNotenschlüssel - Anlagen A bis D
Es gelten die folgenden Notenschlüssel.
Anlage A (IHK-Schlüssel)
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| Note | Erreichte Prozentzahl |
|---|---|
| Sehr gut | 92 - 100 |
| Gut | 81 - 91 |
| Befriedigend | 67 - 80 |
| Ausreichend | 50 - 66 |
| Mangelhaft | 30 - 49 |
| Ungenügend | 0 - 29 |
Bildungsgänge AAV und AIF
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| Note | Erreichte Prozentzahl |
|---|---|
| Sehr gut | 85 - 100 |
| Gut | 75 - 84 |
| Befriedigend | 60 - 76 |
| Ausreichend | 45 - 59 |
| Mangelhaft | 20 - 44 |
| Ungenügend | 0 - 19 |
Anlage B (IHK-Schlüssel)
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| Note | Erreichte Prozentzahl |
|---|---|
| Sehr gut | 92 - 100 |
| Gut | 81 - 91 |
| Befriedigend | 67 - 80 |
| Ausreichend | 50 - 66 |
| Mangelhaft | 30 - 49 |
| Ungenügend | 0 - 29 |
Anlage C
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| Note | Erreichte Prozentzahl |
|---|---|
| Sehr gut | 87 - 100 |
| Gut | 73 - 86 |
| Befriedigend | 59 - 72 |
| Ausreichend | 45 - 58 |
| Mangelhaft | 25 - 44 |
| Ungenügend | 0 - 24 |
Anlage D: In der Jahrgangsstufe 11 entfallen die Notentendenzen.
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| Noten mit Tendenz | Punkte | Erreichte Prozentzahl |
|---|---|---|
| Sehr gut plus | 15 | 95 - 100 |
| Sehr gut | 14 | 90 - 94 |
| Sehr gut minus | 13 | 85 - 89 |
| Gut plus | 12 | 80 - 84 |
| Gut | 11 | 75 - 79 |
| Gut minus | 10 | 70 - 74 |
| Befriedigend plus | 9 | 65 - 69 |
| Befriedigend | 8 | 60 - 64 |
| Befriedigend minus | 7 | 55 - 59 |
| Ausreichend plus | 6 | 50 - 54 |
| Ausreichend | 5 | 45 - 49 |
| Ausreichend minus | 4 | 39 - 44 |
| Mangelhaft plus | 3 | 33 - 38 |
| Mangelhaft | 2 | 27 - 32 |
| Mangelhaft minus | 1 | 20 - 26 |
| Ungenügend | 0 | 0 - 19 |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 6
Zum InhaltsverzeichnisNotenschlüssel - Anlage E
Anlage E.
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| Note | Erreichte Prozentzahl |
|---|---|
| Sehr gut | 91 - 100 |
| Gut | 76 - 90 |
| Befriedigend | 61 - 75 |
| Ausreichend | 51 - 60 |
| Mangelhaft | 31 - 50 |
| Ungenügend | 0 - 30 |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 7
Zum InhaltsverzeichnisSprachliche Bewertung, sonstige Leistungen und Zeugnisnoten
3. Sprachliche Verstöße
Die Förderung in der deutschen Sprache ist Aufgabe des Unterrichts in allen Fächern. Häufige Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit in der deutschen Sprache müssen bei der Festlegung der Note angemessen berücksichtigt werden. Dabei sind insbesondere das Alter, der Ausbildungsstand und die Muttersprache der Schülerinnen und Schüler zu beachten (§ 8 Abs. 3 APO-BK).
Die Lehrerinnen und Lehrer aller Fächer haben danach die Aufgabe, die der Schülerinnen und Schüler im mündlichen und schriftlichen Gebrauch der deutschen Sprache zu fördern. Dazu machen sie grundsätzlich auch außerhalb des Deutschunterrichts auf Fehler aufmerksam, geben regelmäßig schriftliche und mündliche Rückmeldungen über Leistungen in der deutschen Sprache und korrigieren Fehler. Wenn dennoch häufig gegen den im Unterricht vermittelten und gründlich geübten Gebrauch der deutschen Sprache verstoßen wird, kann dies zur Absenkung der Note um bis zu einer Notenstufe führen. Dies gilt auch für der Schülerinnen und Schüler mit anerkannter Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS).
Gegenüber der Schülerinnen und Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, obliegt den Schulen eine besondere Sorgfaltspflicht. Dazu gehört es vor allem, Alter und Lernausgangslage sowie die Lernfortschritte zu berücksichtigen. Dies wird in aller Regel dazu führen, dass vom maximalen Spielraum der Absenkung der Note um bis zu einer Notenstufe kein Gebrauch gemacht wird.
4. Sonstige Leistungen
Zum Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen“ gehören alle im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten Leistungen mit Ausnahme der „Schriftlichen Arbeiten“ zur Leistungsfeststellung (Klassenarbeiten, Klausuren). Tests als schriftliche Leistungsüberprüfungen sind Bestandteil der sonstigen Leistungen. Tests sind kurze schriftliche Übungen bis zu 20 Minuten (ohne Material) und bis zu 25 Minuten (mit Material). Sie dienen der punktuellen Leistungsüberprüfung des aktuell bearbeiteten Unterrichtsstoffes und müssen nicht angekündigt werden. Es sollte vermieden werden, dass an einem Tag neben einer Klassenarbeit auch noch ein Test geschrieben wird.
Für die Bewertung der „Sonstigen Leistungen“ darf nicht nur die mündliche Mitarbeit im Unterricht in die Leistungsnote einfließen. Sie setzt sich vielmehr aus einer Vielzahl möglicher Leistungsmerkmale zusammen. Grundlagen der Bewertung sind z. B. Tests, die mündliche Mitarbeit, schriftliche Ausarbeitungen, Berichte, Heftführung, Fachgespräche, (technische) Protokolle, praktische Leistungen, Referate, Facharbeiten, Praktikumsberichte, Rollenspiele, Präsentationsleistungen, Projektarbeiten, Portfolio, Dokumentationen, Arbeitsmappen, Organisation von Aktivitäten (z. B. Betriebsbesichtigungen), Leistungen im Rahmen von Gruppenarbeiten etc..
Hausaufgaben, die lediglich zur Festigung des im Unterricht Erarbeiteten dienen, sind nicht Gegenstand der Leistungsbewertung.
Die sonstigen Leistungen sind kontinuierlich zu dokumentieren. Verschiedenartige Leistungen aus dem Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen“ werden mindestens einmal pro Halbjahr zu einer Leistungsnote zusammengefasst und den Schülerinnen und Schülern mitgeteilt.
Die Schülerin oder der Schüler hat jederzeit ein Anrecht, über den Leistungsstand informiert zu werden, was jedoch nicht bedeutet, dass dieses unmittelbar erfolgen muss. Es kann vereinbart werden, dass z. B. in der nachfolgenden Unterrichtsstunde nach Sichtung der Einzelnoten diese Mitteilung erfolgt.
5. Ermittlung der Zeugnisnote
In Fächern mit Klausuren gilt generell, dass die Leistungsnote sich aus schriftlichen und "sonstigen“ Leistungen gleichgewichtig zusammensetzt. Dabei ist oberster Grundsatz in den VV 8.26 APO-BK, dass die sonstigen Leistungen mindestens zur Hälfte, ggfs. auch zu mehr als zu 50 % in die Leistungsnote einfließen. Lehrerinnen und Lehrer haben einen pädagogischen Spielraum und ermitteln die Gesamtnote nicht arithmetisch. Damit soll gewährleistet sein, dass die einzelne Schülerin oder der einzelne Schüler mit der gesamten Persönlichkeit und allen Kompetenzen in den Blick genommen wird. Es ist Aufgabe einer jeden Lehrerin und eines jeden Lehrers mit diesem Entscheidungsspielraum verantwortungsvoll umzugehen. Zum Findungsprozess gehören ausdrücklich Aspekte wie:
- die Gewichtung einzelner (Teil-)Leistungen
- die Tendenz der Leistungsentwicklung
- Beschlüsse der einzelnen Bildungsgangkonferenzen
- usw.
Für die Feststellung einer Zeugnisnote sind mindestens zwei Leistungsnoten erforderlich.
Die Leistungsnoten der einzelnen Fächer sind in der Regel versetzungsrelevant und jeweils von der Fachlehrerin/von dem Fachlehrer zu verantworten. Sie begründen die Note bei Bedarf in der Versetzungskonferenz. Die Note kann durch Konferenzbeschluss nicht abgeändert werden.
Die Aufzeichnungen der Lehrkraft, auf der die Leistungsnoten beruhen, sind bis zum Ende der Einspruchsfrist aufzubewahren.
6. Verfahren bei Täuschungshandlungen und anderen Unregelmäßigkeiten
Bei einem Täuschungsversuch kann die gesamte Leistung für ungenügend erklärt werden, wenn es sich um einen umfangreichen Täuschungsversuch handelt. Auch einzelne Leistungen, auf die sich der Täuschungsversuch bezieht, können mit ungenügend bewertet werden. Wenn der Umfang des Täuschungsversuchs nicht feststellbar ist, kann eine Wiederholung des Leistungsnachweises verlangt werden.
7. Umgang mit Widersprüchen und Beschwerden
Das Vorgehen einer Person (im nachfolgenden Widerspruchsführer genannt) gegen eine schulische Maßnahme wie die Vergabe einer Note kann nur dann ein Widerspruch im rechtlichen Sinne sein, wenn die Maßnahme der Schule als Verwaltungsakt zu qualifizieren ist. Grundsätzlich ist eine Einzelnote in einem Fach kein Verwaltungsakt. Kursabschlussnoten in der gymnasialen Oberstufe und Einzelnoten auf Abschluss- und Abgangszeugnissen sind Verwaltungsakte. Einzelnoten auf Bewerbungszeugnissen können evtl. Verwaltungsakte sein. Erst wenn ein Widerspruchverfahren (sogenanntes Vorverfahren) für den Widerspruchsführer erfolglos durchgeführt wurde, kann gegen die Note eine Klage vor dem Verwaltungsgericht eingelegt werden.
8. Bewertung der „Sonstigen Leistungen“
Die folgenden Anlagen (Raster/Bögen) dienen als Grundlage für die Bewertung der „Sonstigen Leistungen“. Abweichungen können von Bildungsgang- und Fachkonferenzen sowie von einzelnen Lehrkräften vorgenommen werden.
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 8, 9
Zum InhaltsverzeichnisBildungsgangübergreifende Anlagen und Notenstufen
9. Anlagen bildungsgangübergreifend
Anlage BKO 1: Notenstufen V 1 (im Schulplaner gedruckt) Sehr gut Das bedeutet: Die Leistungen entsprechen den Anforderungen in besonderem Maße. Für diese Note werden vertiefte und umfangreiche Fachkenntnisse, ein souveräner Umgang mit dem Wissen, ein sehr gutes Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen und eine besonders tiefgreifende Fähigkeit der Problemdarstellung und –verarbeitung erwartet.
Gut Das bedeutet: Die Leistungen entsprechen den Anforderungen voll. Für diese Note wird erwartet, dass schwierige Sachverhalte verstanden und Gesamtzusammenhang des Themas eingeordnet werden können.
Befriedigend Das bedeutet: Die Leistungen entsprechen den Anforderungen im Allgemeinen.
Einfache Fakten und Zusammenhänge aus dem unmittelbar behandelten Stoffgebiet werden mit Kenntnissen des Stoffes der gesamten Unterrichtsreihe verknüpft und solide Fachkenntnisse sind erkennbar.
Ausreichend Das bedeutet: Die Leistungen weisen zwar Mängel auf, entsprechen im Ganzen noch den Anforderungen. Die Leistungen beschränken sich auf die Wiedergabe einfacher Fakten und Zusammenhänge aus dem unmittelbar behandelten Stoffgebiet und weisen nur eingeschränkte Fachkenntnisse auf.
Mangelhaft Das bedeutet: Die Leistungen entsprechen den Anforderungen nicht, lassen jedoch erkennen, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden könnten. Es zeigen sich Wissenslücken und Mängel im Fachwissen und in den Fachmethoden.
Zusammenhänge und Hintergründe werden nur ansatzweise verstanden.
Ungenügend Das bedeutet: Die Leistungen entsprechen den Anforderungen nicht und selbst die Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden könnten. Es zeigt sich ein fundamental eingeschränktes Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen. Die Fähigkeit zur Problemdarstellung und -verarbeitung ist nicht vorhanden
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 10
Zum InhaltsverzeichnisNotenstufen V2
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| Notenstufe | allgemeine Beschreibung | ergänzende Beschreibung |
|---|---|---|
| sehr gut | Die Leistungen entsprechen den Anforderungen in besonderem Maße. | vertiefte und umfangreiche Fachkenntnisse, souveräner Umgang mit dem Wissen, sehr gutes Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen, besonders tiefgreifende Fähigkeit der Problemdarstellung und –verarbeitung Erkennen des Problems und dessen Einordnung in einen größeren Zusammenhang die Aufgabenbearbeitung zeigt deutliche Eigenständigkeit und die Fähigkeit zur selbstständigen Anwendung des Wissens und Könnens auf neuartige Aufgaben besonders klare und verständliche Darstellung, sicheres und bewegliches Gesprächsverhalten, hohes Problembewusstsein und differenzierte Argumentation, ausgeprägte Kompetenzen für komplexe und lebhafte Diskussionen, sichere Verwendung der Fachsprache besonders sachbezogene und kritikoffene Stellungnahme, tiefgehende Reflexion, begründete Herstellung von Bezügen, stimmiges Urteil |
| gut | Die Leistungen entsprechen den Anforderungen voll. | Verständnis schwieriger Sachverhalte und deren Einordnung in den Gesamtzusammenhang des Themas Erkennen des Problems und Unterscheidung zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem gründliche und breite Fachkenntnisse, sinnvoller Umgang mit dem Fachwissen und den Fachmethoden, gutes Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen, tiefgreifende Fähigkeit der Problemdarstellung und -verarbeitung die Aufgabenbearbeitung zeigt merkliche Eigenständigkeit und bei entsprechender Anleitung die Fähigkeit zur selbstständigen Anwendung des Wissens und Könnens auf neuartige Aufgaben klare und verständliche Darstellung, sicheres und bewegliches Gesprächsverhalten, elementares und gut strukturiertes Problembewusstsein und klar nachvollziehbare Argumentation, deutliche Kompetenzen für komplexe und lebhafte Diskussionen, Verwendung der Fachsprache sachbezogene und kritikoffene Stellungnahme, deutliche Reflexion und Herstellung von Bezügen, einleuchtendes Urteil |
| befriedigend | Die Leistungen entsprechen den Anforderungen im Allgemeinen. | regelmäßig freiwillige Mitarbeit im Unterricht, im Wesentlichen richtige Wiedergabe einfacher Fakten und Zusammenhänge aus dem unmittelbar behandelten Stoffgebiet, Verknüpfungen mit Kenntnissen des Stoffes der gesamten Unterrichtsreihe solide Fachkenntnisse, erkennbarer Umgang mit dem Fachwissen und den Fachmethoden, Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen, Fähigkeit der Problemdarstellung und geringe Fähigkeit der Problemverarbeitung die Aufgabenbearbeitung zeigt erkennbare Eigenständigkeit und bei entsprechender Anleitung die ansatzweise Fähigkeit zur selbstständigen Anwendung des Wissens und Könnens auf neuartige Aufgaben im Ganzen verständliche Darstellung, angemessenes Gesprächsverhalten, elementares Problembewusstsein und nachvollziehbare Argumentation, Kompetenzen für komplexe Diskussionen, Verwendung der Fachsprache sachbezogene Stellungnahmen, erkennbare Reflexion und partielle Herstellung von Bezügen, knappes Urteil |
| Notenstufe | allgemeine Beschreibung | ergänzende Beschreibung |
| ausreichend | Die Leistungen weisen zwar Mängel auf, entsprechen aber im Ganzen noch den Anforderungen. | nur gelegentlich freiwillige Mitarbeit im Unterricht, Äußerungen beschränken sich auf die Wiedergabe einfacher Fakten und Zusammenhänge aus dem unmittelbar behandelten Stoffgebiet eingeschränkte Fachkenntnisse, mühsamer Umgang mit dem Fachwissen und den Fachmethoden, oberflächliches Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen, geringe Fähigkeit der Problemdarstellung und –verarbeitung die Aufgabenbearbeitung zeigt wenig Eigenständigkeit und bei entsprechender Anleitung nur begrenzt die Fähigkeit zur selbstständigen Anwendung des Wissens und Könnens auf neuartige Aufgaben Probleme bei der Darstellung und im Gesprächsverhalten, Problembewusstsein in Grundzügen vorhanden und oberflächliche Argumentation, wenig Kompetenzen für komplexe und lebhafte Diskussionen, tendenzielle Verwendung von Fachsprache zögerliche Stellungnahmen, geringe Reflexion, kaum Herstellung von Bezügen, in Ansätzen begründetes Urteil |
| mangelhaft | Die Leistungen entsprechen den Anforderungen nicht, lassen jedoch erkennen, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden könnten. | keine freiwillige Mitarbeit im Unterricht, Äußerungen nach Aufforderung sind nur teilweise richtig Wissenslücken und Mängel im Fachwissen und in den Fachmethoden, eingeschränktes Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen, sehr geringe Fähigkeit der Problemdarstellung und –verarbeitung die Aufgabenbearbeitung zeigt sehr wenig Eigenständigkeit und bei entsprechender Anleitung nur sehr begrenzt die Fähigkeit zur selbstständigen Anwendung des Wissens und Könnens auf neuartige Aufgaben erhebliche Mängel bei der Darstellung und im Gesprächsverhalten, kaum Problembewusstsein und fragwürdige Argumentation, keine Kompetenzen für komplexe und lebhafte Diskussionen, fehlerhafte Verwendung von Fachsprache zögerliche Stellungnahmen, geringe Reflexion, äußerst geringe Herstellung von Bezügen, kein eigenes Urteil |
| ungenügend | Die Leistungen entsprechen den Anforderungen nicht und selbst die Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden könnten. | keine freiwillige Mitarbeit im Unterricht, Äußerungen nach Aufforderung sind falsch schwerwiegende Wissenslücken und weitverbreitete Mängel im Fachwissen und in den Fachmethoden, fundamental eingeschränktes Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen, Fähigkeit der Problemdarstellung und -verarbeitung nicht vorhanden die Aufgabenbearbeitung zeigt keine Eigenständigkeit und bei entsprechender Anleitung so gut wie keine Fähigkeit zur selbstständigen Anwendung des Wissens und Könnens auf neuartige Aufgaben gravierende Schwierigkeiten im Rahmen der Verständigung und bei der Darstellung sowie im Gesprächsverhalten, kein Problembewusstsein vorhanden, indiskutable Argumentation, keine Kompetenzen für komplexe und lebhafte Diskussionen, keine Verwendung von Fachsprache zögerliche Stellungnahmen ohne Reflexion, äußerst geringe Herstellung von Bezügen, kein eigenes Urteil |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 11, 12
Zum InhaltsverzeichnisKompetenzraster Mitarbeit in Klasse und Kurs
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| Kriterium | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 |
|---|---|---|---|---|
| Pünktlichkeit | kommt häufig zu spät | pünktlich | kommt pünktlich und hat seine Unterlagen auf dem Tisch | kommt pünktlich und ist arbeitsbereit |
| Aufmerksamkeit und Beteiligung | oft unaufmerksam; nimmt nie unaufgefordert am Unterrichtsgespräch teil | gelegentlich unaufmerksam; nimmt selten am Unterrichtsgespräch teil | zumeist aufmerksam; nimmt regelmäßig am Unterrichtsgespräch teil | immer aufmerksam; nimmt regelmäßig am Unterrichtsgespräch teil; hat gute Ideen; zeigt Eigeninitiative |
| Qualität der Beiträge | geht nicht auf andere ein; keine Argumentation erkennbar | geht gelegentlich auf andere ein; benennt ein Argument, aber Begründung nur im Ansatz erkennbar | geht in der Regel auf andere ein; entwickelt Argumente und Begründungen dafür | geht aktiv auf andere ein; entwickelt Argumente und bezieht sie aufeinander; ist in der Lage, Standpunkte zu begründen |
| Eigeninitiative und Selbstständigkeit | hat Schwierigkeiten, mit der Arbeit zu beginnen; fragt nicht um Hilfe; holt Rückstand nach Abwesenheit nicht selbstständig auf | arbeitet nur auf Aufforderung; fragt nur selten um Hilfe | beginnt nach Aufforderung umgehend mit der Arbeit; arbeitet die meiste Zeit ernsthaft; fragt, wenn es notwendig ist | bleibt ohne Ermahnung ausdauernd bei der Arbeit; fragt nach; hilft anderen; weiß, was zu tun ist und tut es auch |
| Hausaufgaben zur Vorbereitung des Unterrichts | meistens unvollständig | meistens vollständig | normalerweise vollständig | immer vollständig und hat gelegentlich weitere Arbeiten zu Hause erledigt |
| Arbeitsorganisation | Arbeitsmaterialien oft nicht vollständig dabei und/oder in ungeordnetem Zustand | Arbeitsmaterial normalerweise vorhanden, aber nicht sofort nutzbar | Arbeitsunterlagen in der Regel vorhanden und schnell nutzbar | Arbeitsmaterialien vorhanden und sofort nutzbar |
| Gruppenarbeit | hält andere oft von der Arbeit ab | Schwieriger Partner in Gruppenarbeiten bringt sich nur wenig ein; stört andere aber nicht | arbeitet kooperativ und folgt bereitwillig anderen Kooperativ und respektvoll | übernimmt Führungsrolle in der Gruppenarbeit |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 13
Zum InhaltsverzeichnisKompetenzraster Gruppenarbeit
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| Kriterium | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 |
|---|---|---|---|---|
| Beginn | Die Gruppe beginnt trotz Aufforderung nicht mit der Arbeit | Die Gruppe beginnt mit der Arbeit nach Aufforderung. | Einzelne aus der Gruppe beginnen mit der Arbeit. | Alle Mitglieder der Gruppe beginnen zügig mit der Arbeit. |
| Materialien | Die Materialien sind nicht vorhanden. | Einige Materialien sind vorhanden. | Die Materialen sind vollständig und z.T. bearbeitet. | Alle Materialien sind vorhanden und sehr gut vorbereitet. |
| Arbeitsanweisungen und Gruppenregeln | Die Arbeitsanweisungen und Regeln werden nicht beachtet. | Die Arbeitsanweisungen werden kaum beachtet. | Die Arbeitsanweisungen werden beachtet. | Die Arbeitsanweisungen werden sehr gründlich ausgeführt. |
| Der Einzelne in der Gruppe | geht nicht auf andere ein; keine Argumentation erkennbar | geht gelegentlich auf andere ein; benennt ein Argument, aber Begründung nur im Ansatz erkennbar | geht in der Regel auf andere ein; entwickelt Argumente und Begründungen dafür | geht aktiv auf andere ein; entwickelt Argumente und bezieht sie aufeinander; ist in der Lage, Standpunkte zu begründen |
| Ergebnis | Ein Ergebnis liegt nicht vor. | Ein Ergebnis liegt vor, ist nur von Einzelnen erarbeitet worden. | Das Ergebnis der Gruppenarbeit ist von allen Teilnehmer/innen erarbeitet. | Das Ergebnis ist von allen Teilnehmer/innen intensiv erarbeitet worden. |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 14
Zum InhaltsverzeichnisKompetenzraster schriftliche Ausarbeitung und Referat
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| zum Thema | |
|---|---|
| vorgelegt durch | — |
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| Kriterium | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 |
|---|---|---|---|---|
| Formale Gestaltung | — | — | — | — |
| Formale Vorgaben Titelblatt Inhaltsverzeichnis: Kapitelüberschriften, Seitenzahlen Einleitung, Schlusswort Quellenangaben, Zitate Formatierungen Selbständigkeitserklärung Heftung | Die formalen Vorgaben werden nicht eingehalten. | Die formalen Vorgaben werden teilweise eingehalten. | Die formalen Vorgaben werden überwiegend eingehalten. | Die formalen Vorgaben werden stringent und vollständig eingehalten. |
| Inhalt Aufbau, Struktur, Gliederung Qualität und Kohärenz logischer Aufbau | Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema findet nicht statt. | Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema findet teilweise statt. | Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema findet überwiegend statt. | Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema ist vollständig erkennbar. |
| Sprache sprachliche Richtigkeit Ausdruck Verständlichkeit Fachterminologie | Die sprachliche Qualität ist der Aufgabenstellung entsprechend nicht angemessen. | Die sprachliche Qualität ist der Aufgabenstellung entsprechend teilweise angemessen. | Die sprachliche Qualität ist der Aufgabenstellung entsprechend überwiegend angemessen. | Die sprachliche Qualität ist der Aufgabenstellung entsprechend vollständig angemessen. |
| Inhalt | — | — | — | — |
| Gesamteindruck | — | — | — | — |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 15
Zum InhaltsverzeichnisKompetenzraster Präsentationen V1
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| Kriterium | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 |
|---|---|---|---|---|
| Aufbau | — | — | — | — |
| Einstieg | kein Einstieg erkennbar | führt in das Thema ein | erregt Aufmerksamkeit | erregt Neugier, ist spannend |
| Gliederung | keine Gliederung erkennbar | Gliederung am Anfang vorgestellt | Gliederung vorgestellt und während der Präsentation Verweise auf die Gliederung | Gliederung vorgestellt und regelmäßig gedankliche Verknüpfungen hergestellt |
| Schluss | kein Schluss erkennbar | deutlich erkennbarer Schluss | Resümee gezogen | reflektierendes Resümee/Ausblick |
| Adressatenbezug | Zuhörer wurden in keiner Weise angesprochen oder einbezogen | Zuhörer wurden ansatzweise angesprochen/einbezogen | Zuhörer wurden angesprochen und einbezogen | Zuhörer wurden regelmäßig angesprochen und sinnvoll integriert |
| Inhalt | — | — | — | — |
| Richtigkeit | viele sachliche Fehler | einige sachliche Fehler | kaum sachliche Fehler | alle Informationen fachlich korrekt |
| Anspruch | Inhalt wird undifferenziert / grob verkürzt / vereinfacht dargestellt | Inhalt wird knapp, wenig differenziert dargestellt | Inhalt wird angemessen dargestellt | Inhalt wird umfassend und differenziert dargestellt |
| Fachsprache | keine Fachsprache verwendet | Fachsprache im Ansatz verwendet, aber teils fehlerhaft | Fachsprache richtig, aber eher selten verwendet | souveräner und sicherer Umgang mit Fachsprache |
| Zeitumfang | Vorgabe wurde nicht eingehalten | Vorgabe wurde grob eingehalten | Vorgabe wurde teilw. eingehalten | Vorgabe wurde exakt eingehalten |
| Vortrag | — | — | — | — |
| Augenkontakt | der Präsentationstext wird abgelesen | gelegentlicher Augenkontakt zur Klasse | ständiger Augenkontakt zu manchen Mitschülern | ständiger Augenkontakt zur gesamten Klasse |
| Stimme | schlecht zu verstehen | gut zu verstehen | Bemühen um bewussten Stimmeinsatz | lebendiges, betontes flüssiges Sprechen |
| Gesten / Mimik | keine vorhanden | selten eingesetzt | gelegentlich benutzt, um den Inhalt deutlicher zu machen | häufig benutzt, um den Inhalt deutlicher zu machen |
| Körperhaltung | signalisiert Unsicherheit oder Lustlosigkeit | teilweise der Situation angemessen | ist der Situation angemessen | sicheres, souveränes Auftreten |
| Anschaulichkeit | — | — | — | — |
| Medieneinsatz | keine vorhanden | wenig eingesetzt, wenig Bezug zum Thema | angemessen eingesetzt, deutlicher Bezug zum Thema | kreativ eingesetzt, um den Vortrag zu stützen |
| Thesenpapier | Verwirrendes, unvollständiges Thesenpapier; ggf. äußere Mängel | lückenhaft, unlogisch gegliedert und nicht hinreichend gestaltet | übersichtlich, aber leichte Mängel in der Strukturierung und/oder Gestaltung | übersichtlich, klar, logisch, sinnvoll gegliedertes Thesenpapier |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 16
Zum InhaltsverzeichnisKompetenzraster Präsentationen V2
Breite Tabellen lassen sich nach rechts scrollen. Ein leeres Quellfeld wird als „—“ angezeigt und bedeutet nicht automatisch 0.
| Kriterium | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 |
|---|---|---|---|---|
| Aufbau | — | — | — | — |
| Einstieg | kein Einstieg erkennbar | führt in das Thema ein | erregt Aufmerksamkeit | spannend und Neugier erregend |
| Übergänge zw. den Kapiteln | keine Übergänge erkennbar | Verbindung mit Worten | Verbindung über Inhalte | spannender Übergang, Zusammenhang wird deutlich |
| Schluss | kein Schluss erkennbar | wenig spannender Schluss | Anknüpfung an den Einstieg | kraftvoll, Aufmerksamkeit erregend |
| Inhalt | — | — | — | — |
| Richtigkeit | Viele inhaltliche Fehler | wenige inhaltliche Fehler | ein inhaltlicher Fehler | alle Informationen sind korrekt |
| Quellen | keine Quellen genannt | eine Quelle genannt | wenige Quellen genannt | ausreichend Quellen genannt |
| Bedeutung | ohne Anbindung an das Thema (abgesprochenes) | geringe Anbindung / Passgenauigkeit | Bezug vorhanden, aber nicht ganz passgenau | angemessener Bezug zum Thema, Schwerpunkte o.k. |
| Adressaten-bezug | starke Über- / Unterforderung der Zuhörer | mehrfache Über- oder Unterforderung | meist adressatengerechter Vortrag | adressatengerechter Vortrag |
| Vortrag | — | — | — | — |
| Augenkontakt | der Vortrag wird abgelesen | gelegentlicher Augenkontakt zum Publikum | ständiger Augenkontakt zu manchen Leuten | ständiger Augenkontakt zum gesamten Publikum |
| Stimme | kaum zu hören | nur in der ersten Reihe zu hören | von fast allen Zuhörern zu hören | laut, deutlich von allen Zuhörern zu hören |
| Sprechweise | monoton | geringe Modulation | sinnvolle Modulation | spannende, anregende Vortragsweise |
| Fachsprache | keine Fachsprache | wenig Fachsprache | meist korrekte Fachsprache | stets korrekte Fachsprache |
| Gesten | keine vorhanden | wenig Gesten vorhanden | benutzt gelegentlich Gesten, um den Inhalt deutlicher zu machen | benutzt häufig Gesten, um den Inhalt deutlicher zu machen |
| Visuelle Unterstützung | Bild und Wort stimmen nicht überein | Bild und Wort stimmen nicht immer überein | Bild und Wort stimmen meist überein | Wort passt immer zum Bild |
| Visualisierung | — | — | — | — |
| Bilder und Grafiken | keine vorhanden | nur wenige Bilder und Grafiken eingesetzt | einige Bilder und Grafiken sinnvoll eingesetzt | Bilder und Grafiken kreativ eingesetzt, um den Vortrag zu stützen |
| Beziehung zum Thema | keine vorhanden | nur wenig Beziehung zum Thema erkennbar | deutliche Beziehung zum Thema | klare Beziehung zum Thema, stützt den Vortrag |
| Medien-gestaltung | mangelhafte Gestaltung der verwendeten Medien | Wenig sinnvolle Gestaltung der verwendeten Medien | Meist sinnvolle Gestaltung der verwendeten Medien. | sinnvolle Gestaltung der verwendeten Medien |
| Sonstige | — | — | — | — |
| Gruppenpräsentationen | keine sinnvolle Aufteilung der Präsentationsanteile und fehlende Absprachen (Übergänge) | wenig sinnvolle Aufteilung der Präsentationsanteile und unzureichende Absprachen | teilweise sinnvolle Aufteilung der Präsentationsanteile und mittelmäßige Absprachen | sinnvolle Aufteilung, gute Absprache der Präsentatoren bei Übergabe |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 17, 18
Zum InhaltsverzeichnisBeurteilungsbogen Praktikumsberichte
Formularfeld: Name: · Fach:
Bewertung formaler Aspekte und optischer Eindruck (25 %)
Bewertungsfelder: ++, +, O, −, −−; zu verbessern / Bemerkungen / Punkte.
Breite Tabellen lassen sich nach rechts scrollen. Ein leeres Quellfeld wird als „—“ angezeigt und bedeutet nicht automatisch 0.
| Kriterium | Angaben in der Quelle |
|---|---|
| Titelblatt und optischer Gesamteindruck | — |
| Inhaltsverzeichnis: Kapitelüberschriften, Seitenzahlen | — |
| Einleitung, Schlusswort, Fazit | vorhanden: ☐ fehlt: ☐ |
| Quellenangaben, Zitate | — |
| Formatierungen | — |
| Selbstständigkeitserklärung | vorhanden: ☐ fehlt: ☐ |
Formularfeld: Bemerkung: · /25 Punkte
Bewertung Inhalt (60 %)
Bewertungsfelder: ++, +, O, −, −−; zu verbessern / Bemerkungen / Punkte.
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| Kriterium | Angaben in der Quelle |
|---|---|
| Aufbau (Kapitelzusammenhang etc.) | — |
| Einleitung | — |
| Allgemeine Tätigkeiten | — |
| Aufgabenstellung und Tiefe der Informationen (50 %) | — |
| Tagesbericht | — |
| Informationen über das Praktikumsunternehmen | — |
| Reflexion/Schlusswort/Fazit | — |
Formularfeld: Bemerkung: · /60 Punkte
Bewertung Sprache (15 %)
Bewertungsfelder: ++, +, O, −, −−; zu verbessern / Bemerkungen / Punkte.
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| Kriterium | Angaben in der Quelle |
|---|---|
| Sprachliche Korrektheit / Rechtschreibung | — |
| Ausdruck | — |
Formularfeld: Bemerkung: · /15 Punkte
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| Erreichte Punkte: | /100 Punkte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| — | — | — | Note | — | Datum/Unterschrift |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 19
Zum InhaltsverzeichnisBeurteilung von Fachgesprächen
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| Mögliche Punkte | Erreichte Punkte | |
|---|---|---|
| Präsentation Beginn | 10 | — |
| Ziel des Vortrags Einordung in das betriebliche Umfeld Gliederungspunkte des Vortrags | — | — |
| Kommunikation | 20 | — |
| Sprache klar und verständlich Angemessene Körperhaltung, Gestik und Mimik Thema wird beibehalten | — | — |
| Fachliche Kompetenz | 20 | — |
| Lösungen / Alternativen werden genannt Fachkenntnisse Nutzen für Betrieb Fachbegriffe | — | — |
| Präsentationstechnik | 10 | — |
| Angemessener Einsatz der Medien / Arbeitsmittel / Visualisierung | — | — |
| Fachgespräch | 40 | — |
| Fachlich richtige Argumente Kommunikationsfähigkeit | — | — |
Formularfeld: Erreichte Punkte · /100
Für die Notenfindung wird der IHK-Schlüssel verwendet.
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 20
Zum InhaltsverzeichnisKompetenzraster Projektarbeit
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| Planung (20%) | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 |
|---|---|---|---|---|
| Projektablauf | Eine Projektplanung und eine entsprechende Arbeitsorganisation sind nicht vorhanden oder nicht wahrnehmbar. | Eine Projektplanung ist in Ansätzen erkennbar, wird in der Arbeitsorganisation nachvollziehbar berücksichtigt und mindestens rudimentär dokumentiert. | Das Projekt wird überwiegend inhaltlich und methodisch angemessenen geplant und entsprechend umgesetzt und dokumentiert. | Das Projekt wird mit adäquaten Methoden geplant, anhand der Planung zielgerichtet durchgeführt und jederzeit angemessen dokumentiert. |
| Präsentation (50%) | — | — | — | — |
| Struktur | Eine an fachlichen und methodischen Gesichtspunkten orientierte Gliederung ist für den Zuhörer nicht erkennbar. | Eine Gliederung ist vorhanden und bestimmt erkennbar die Struktur des Vortrages. | Eine klare, nachvollziehbare Gliederung ist vorhanden und wird im Grundsatz eingehalten, der Zuhörer kann jedoch an einzelnen Stellen aktuell präsentierte Inhalte nicht in den Gesamtzusammenhang einordnen. | Eine klare, fachlich und methodisch korrekte Gliederung führt den Zuhörer zu jeder Zeit nachvollziehbar durch die Präsentation. |
| Sprache/Mimik/Gestik | Flache, dünne Stimme. Eintönige Sprachmelodie, schlechte Artikulation Nicht vorhandene oder nicht passende Mimik und Gestik | Klar verständliche Stimme, die in Ansätzen auch moduliert wird. Mimik und Gestik sind in Ansätzen erkennbar und können dem thematischen Zusammenhang zugeordnet werden. | Klar verständliche, in Tempo, Lautstärke und Lage modulierte Stimme. Mimik und Gestik tragen unterstützend zur Fokussierung des Zuhörers auf die Präsentation bei. | In Tempo, Lautstärke und Lage stets angemessen modulierte Stimme mit guter Artikulation, Kontrollierte, stimmige Mimik, ausdrucksvolle, aber nicht übertriebene Gestik |
| Fachkenntnisse | Kaum vorhandene Fachkenntnisse werden unzusammenhängend dargestellt. | Der Vortrag lässt grund-legende Fachkenntnisse erkennen, die im Vortrag in einen nachvollziehbaren Zusammenhang gestellt werden. | Der Vortrag lässt gute Fachkenntnisse erkennen, die im Vortrag fachlich weitgehend korrekt themenorientiert angemessen präsentiert werden. | Im Vortrag werden wesentliche Zusammenhänge fachlich korrekt und für den Adressatenkreis angemessen und nachvollziehbar dargestellt. |
| Arbeitsmittel/Messgeräte und andere Medien | Die gewählten Medien werden nur mangelhaft beherrscht und/oder sind dem Ziel der Präsentation nicht dienlich. | Im Umgang mit den Medien sind Unsicherheiten und mangelnde Routine klar erkennbar. Die gewählten Medien dienen nicht immer dem Zweck der Präsentation. | Die gewählten Medien werden routiniert beherrscht. Ihr Einsatz trägt in erheblichen Umfang zu einer gelingenden Präsentation bei. | Die Medien werden stets souverän beherrscht und jederzeit ganz im Sinne der Präsentation eingesetzt. Die Medienauswahl ist kreativ. |
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| Dokumentation (30%) | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 |
|---|---|---|---|---|
| Gestaltung | Die Vorgaben zur Gestaltung sind nicht oder nur rudimentär eingehalten. | Die Vorgaben zur Gestaltung sind in wesentlichen Punkten und in einem gravierendem Umfang nicht eingehalten. | Die Vorgaben zur Gestaltung sind so weitgehend eingehalten, dass ein positives Gesamtbild nicht nachhaltig gestört ist. | Sämtliche Vorgaben z. B. zum Inhaltverzeichnis, zur Länge, zum Zeilenabstand, zur Schriftgröße usw. sind konsequent eingehalten. |
| Sprache | Die Sprache ist nicht oder kaum adressaten-, problem- und situationsangemessen. Die Regeln der deutschen Sprache werden in grober Weise nicht eingehalten. | Die Adressaten-, Situations- und Problemangemessenheit der Sprache weist starke Mängel auf, die insgesamt stark störend wirken. | Die sprachliche Gestaltung (Rechtschreibung, Ausdrucksweise, Stil) ist überwiegend adressaten-, problem- und situationsangemessen. | Die sprachliche Gestaltung (Rechtschreibung, Ausdrucksweise, Stil) ist stets adressaten-, problem- und situationsangemessen. |
| Strukturierung | Keine Strukturierung erkennbar | Die Struktur des Vortrags weist erhebliche Mängel auf und wird dem Thema nicht immer gerecht. | Der Vortrag wird in einer insgesamt gut erkennbaren und dem Thema weitgehend entsprechenden Weise strukturiert. | Der Vortrag wird in einer klar erkennbaren und dem Thema voll entsprechenden Weise strukturiert. |
| Fachliche Qualität | Die Dokumentation enthält grobe fachliche Fehler, die dem Leser das Verständnis erheblich erschweren. | Die Dokumentation enthält fachliche Fehler, die aber nicht so schwerwiegend sind, dass das Verständnis des Vortrages erheblich gestört wird. Es fehlt an fachlicher Tiefe. | Weitgehend korrekte fach- und normgerechte Darstellung insgesamt in angemessener Tiefe, die dem Leser das Verständnis erleichtern. | Fach- und normgerechte Darstellung stets in angemessener Tiefe Alternativen werden genannt, Quellen werden angegeben. |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 21, 22
Zum InhaltsverzeichnisKompetenzraster Rollenspiel
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| Kriterium | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 |
|---|---|---|---|---|
| Informationsphase | Textgrundlagen werden kaum zur Kenntnis genommen, zeitliche Vorgaben werden nicht eingehalten. Ständige Hilfestellungen und Ermahnungen durch Lehrkraft sind erforderlich. | Textgrundlagen werden oberflächlich zur Kenntnis genommen, zeitliche Vorgaben werden bedingt eingehalten. Die Anregungen durch die Lehrkraft werden kaum beachtet. | Textgrundlagen werden angemessen bearbeitet, zeitliche Vorgaben werden größtenteils eingehalten. Die Anregungen durch die Lehrkraft werden aufgegriffen und verarbeitet. | Textgrundlagen werden intensiv und konzentriert bearbeitet, zeitliche Vorgaben werden immer eingehalten. Weitere Informationen werden selbstständig ausgewählt. |
| Vorbereitung des Rollenspiels | Die Rollentexte werden nicht schriftlich notiert, die Rollenanforderungen werden kaum eingeübt. | Es gibt nur wenig Stichworte/Aufzeichnungen, die Rollenanforderungen werden teilweise eingeübt. | Wesentliche Stichworte des Rollentextes werden schriftlich formuliert und eingeübt. | Wesentliche Stichworte des Rollentextes werden schriftlich formuliert, diskutiert und intensiv eingeübt. |
| Durchführung des Rollenspiels | Die Rolle wird ohne die nötige Ernsthaftigkeit gespielt. Die Rollenausübung entspricht nicht der Realität und den Vorgaben. Eine Argumentation ist nicht erkennbar, auf Mitspieler/innen wird nicht eingegangen, Konflikte werden nicht erkannt. | Die Rolle wird angenommen. Die Rollenausübung entspricht weitestgehend der Realität und den Vorgaben. Der/die Spieler/in geht gelegentlich auf die Argumente der Mitspieler/innen ein, Konflikte werden ansatzweise erkannt. | Die Rolle wird engagiert angenommen. Die Rollenausübung entspricht der Realität. Die Argumente der Mitspieler/innen werden aufgegriffen. Konflikte werden erkannt und bearbeitet. | Die Rolle wird sehr authentisch und engagiert angenommen. Die Vorgaben werden vollständig berücksichtigt. Die Argumente der Mitspieler/innen werden aufgegriffen, eigene Standpunkte ausführlich begründet. |
| Reflexion | Zur Selbstreflexion nicht fähig, Fragen/Kritiken der Mitschüler/innen und der Lehrkraft werden nicht beantwortet. | Es sind Ansätze der Selbstreflexion erkennbar. Auf Fragen/Kritiken wird ausweichend geantwortet. | Die Fähigkeit zur Selbstreflexion ist gegeben. Auf Fragen/Kritiken wird geantwortet. | Die Fähigkeit zur Selbstreflexion ist in einem hohen Maße gegeben. Auf Fragen/Kritiken wird ausführlich geantwortet. |
| Ergebnis/Transfer | Im Rollenspiel erworbene Erkenntnisse können kaum genannt werden. | Einige im Rollenspiel erworbene Erkenntnisse werden genannt. | Die im Rollenspiel erworbenen Erkenntnisse werden genannt. | Im Rollenspiel erworbene Erkenntnisse werden auf andere Kontexte übertragen und aus weiteren Perspektiven betrachtet. |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 23
Zum InhaltsverzeichnisWeitere Beurteilungsaspekte für Sonstige Leistungen
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| Kriterium | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 |
|---|---|---|---|---|
| Sozialverhalten | behandelt Mitschüler und Lehrkraft respektlos, missachtet die Klassenregeln, stört den Unterricht und zeigt destruktives Verhalten | fällt teilweise durch Missachtung von Klassenregeln auf, zeigt ein wechselhaft kooperatives Verhalten und zeigt nur gelegentlich Interesse an einem angenehmen Lernklima | arbeitet kooperativ und verhält sich respektvoll und höflich gegenüber Mitschülern und der Lehrkraft | übernimmt Verantwortung für die Klasse und engagiert sich sehr um ein angenehmes Lernklima |
| Arbeitsmappe | Unterlagen sind so gut wie nicht vorhanden | Unterlagen sind unvollständig. Chronologie ist nur ansatzweise erkennbar. Mappenführung ist unstrukturiert | Unterlagen sind überwiegend vollständig, chronologisch abgeheftet, meistens sauber und übersichtlich. Mappenführung ist strukturiert | Unterlagen sind vollständig, chronologisch abgeheftet, sauber und übersichtlich. Mappenführung ist strukturiert |
| Zeitmanagement | kann die gestellten Aufgaben in der Regel nicht innerhalb der Zeitvorgaben abschließen | bemüht sich, die gestellten Aufgaben zufriedenstellend zu lösen, verfehlt aber überwiegend die Zeitvorgabe | erfüllt in den meisten unterrichtlichen Zusammenhängen die gestellten Aufgaben zufriedenstellend unter Berücksichtigung der Zeitvorgabe | erfüllt in allen unterrichtlichen Zusammenhängen die gestellten Aufgaben äußerst zufriedenstellend unter Berücksichtigung der Zeitvorgabe |
| Handlungsprodukt | Leistungsbewertung erfolgt nach dem jeweils geltenden Notenschlüssel für die Anlagen A, B, C und D | — | — | — |
| Test | Leistungsbewertung erfolgt nach dem jeweils geltenden Notenschlüssel für die Anlagen A, B, C und D | — | — | — |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 24
Zum InhaltsverzeichnisKompetenzraster Fachpraxis und fachpraktische Übungen
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| Kriterium | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 |
|---|---|---|---|---|
| Fachkenntnisse | Fachkenntnisse sind nur unzureichend vorhanden /oder können nicht auf die praktische Tätigkeit übertragen werden. | Fachkenntnisse sind eingeschränkt vorhanden /oder können nur bedingt auf die praktische Tätigkeit übertragen werden. | Fachkenntnisse sind vorhanden und können größtenteils auf die praktische Tätigkeit übertragen werden. | Fundierte Fachkenntnisse sind vorhanden und können sinnvoll und im vollen Umfang auf die praktische Tätigkeit übertragen werden. |
| Motorische Fähigkeiten | Ansätze sind nicht vorhanden und nicht erkennbar. | Ansätze sind schwach ausgeprägt und teilweise erkennbar | Ansätze sind überwiegend erkennbar. | Die Fähigkeiten sind deutlich ausgeprägt und gut erkennbar. |
| Selbstständigkeit | Es gibt Schwierigkeiten, die Arbeit zu beginnen; es wird nicht nach Hilfe; ein Rückstand nach Abwesenheit wird nicht selbstständig aufgeholt. | Es wird nur nach Aufforderung gearbeitet; es wird nur selten um Hilfe gefragt. | Mit der Arbeit wird nach Aufforderung umgehend begonnen; es wird die meiste Zeit ernsthaft gearbeitet; bei Notwendigkeit wird gefragt. | Es wird ohne Ermahnung ausdauernd gearbeitet und nachgefragt nach; anderen wird geholfen; es ist jederzeit klar, was zu tun ist. |
| Bereitschaft zur Teamarbeit | Eine Argumentation ist nicht erkennbar, auf Mitschüler/innen wird nicht eingegangen, es ist keine Kombination von selbstständiger Arbeit und Arbeit im Team erkennbar. | Der/die Schüler/in geht gelegentlich auf andere ein; benennt ein Argument, eine Begründung aber ist nur im Ansatz erkennbar; eine Kombination von selbstständiger Arbeit und Arbeit im Team geschieht nur im geringen Umfang. | Man geht in der Regel auf andere ein, entwickelt Argumente und Begründungen dafür; eine überwiegende Kombination von selbstständiger Arbeit und Arbeit im Team liegt vor. | Man geht aktiv auf andere ein, entwickelt Argumente und bezieht sie aufeinander; man ist in der Lage Standpunkte zu begründen; durchgängige Kombination von selbstständiger Arbeit und Arbeit im Team zu bewerkstelligen. |
| Zielstrebigkeit | Das Tun und Handeln ist nicht auf das Ziel gerichtet. Das definierte Ziel wird nicht erkannt. | Das Tun und Handeln ist teilweise auf das Ziel gerichtet. Es sind nur wenige Beziehungen zum Thema und Ziel erkennbar. | Das Tun und Handeln ist überwiegend auf das Ziel gerichtet. Diesbezügliche Bestrebungen sind sichtbar. | Das Tun und Handeln ist immer auf das Ziel gerichtet. Diesbezügliche Bestrebungen dienen in jeder Hinsicht der Zielerreichung. |
| Ergebnis | Viele inhaltliche Fehler; es besteht keine Relation zu Schwierigkeitsgrad, Umfang und Komplexität | Weniger inhaltliche Fehler; es besteht eine in Ansätzen erkennbare Relation zu Schwierigkeitsgrad, Umfang und Komplexität | Ein bis zwei inhaltliche Fehler; es besteht eine deutliche Relation zu Schwierigkeitsgrad, Umfang und Komplexität | Alle Informationen sind korrekt und stehen in einer ausgewogenen Relation zu Schwierigkeitsgrad, Umfang und Komplexität |
| Lösungsansätze | Es werden keine Strategien entwickelt. Es mangelt an Kreativität und methodischem Vorgehen. | Strategien werden ansatzweise sinnvoll eingesetzt. Kreativität und Vorgehensweise sind kaum ausgeprägt. | Es werden Strategien entwickelt, die im Zusammenspiel mit Kreativität u. methodischem Vorgehen ansatzweise zur Lösung führen. | Es werden Strategien entwickelt, die im Zusammenspiel mit Kreativität und methodischem Vorgehen zur Lösung führen. |
| Arbeits-organisation | Arbeitsmaterialien sind oft nicht vollständig dabei und/oder im ungeordneten/ungepflegten Zustand; zeitliche Vorgaben werden nicht eingehalten | Arbeitsmaterialien normalerweise vorhanden, aber nicht sofort nutzbar; zeitliche Vorgaben werden bedingt eingehalten | Arbeitsunterlagen in der Regel vorhanden und schnell nutzbar; zeitliche Vorgaben werden größtenteils eingehalten | Arbeitsmaterialien vorhanden und sofort nutzbar; zeitliche Vorgaben werden immer eingehalten |
| Reflexion mit Schlussfolgerung | Es werden keine Aussagen bezüglich Zielerreichung und eigenen Verhalten gemacht/es liegt eine völlige Fehleinschätzung vor. | Die Aussagen bezüglich Zielerreichung und eigenen Verhalten sind teilweise entweder geschönt oder verfälschen das tatsächliche Ergebnis. | Die Aussagen besitzen durchaus Aussagekraft und es besteht Einsichtigkeit in das eigene Fehlverhalten/Tun. | Die Reflexion hat Aussagekraft, bezieht sich auf Wesentliches und zeigt Alternativen zum eigenen Tun oder Fehlverhalten auf. |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 25, 26
Zum InhaltsverzeichnisSelbst- und Fremdeinschätzung
Bogen zur Selbst- und Fremdeinschätzung mit Feldern für Schuljahr, Klasse und Name. Einschätzungen: Selbst, Partner, Lehrkraft; Punkte und Bemerkungen. Bewertung: immer = 4 Punkte; verbesserungswürdig = 1–3 Punkte.
- Fähigkeit: Zusammenarbeit/Teamfähigkeit
- arbeitet mit anderen kooperativ zusammen
- hört anderen zu und lässt sie ausreden
- bietet MitschülerInnen Hilfe an
- nimmt Hilfe von anderen an
- übernimmt Koordinierungsaufgaben / Gruppenleitung
- Fähigkeit: Arbeitsverhalten
- folgt dem Unterricht aufmerksam
- beteiligt sich am Unterricht
- arbeitet ruhig und konzentriert
- arbeitet zielorientiert und selbstständig
- übernimmt freiwillige Aufgaben
- Fähigkeit: Sozialverhalten/Kommunikation
- hält einen angemessenen Umgangston ein
- akzeptiert Gruppenregeln und hält sie ein
- bringt Kritik sachlich und in angemessener Form vor
- respektiert Verhalten, Meinung, Aussehen anderer
- bereit Initiative zu ergreifen und Verantwortung zu übernehmen
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 27
Zum InhaltsverzeichnisDokumentation des individuellen Arbeits- und Sozialverhaltens
Dokumentationsbogen für individuelles Arbeits- und Sozialverhalten. Eintragungsfelder für die eigene Einschätzung und die Fachbewertungen: M, D, E, BWR, VWL, GL, Reli, PHY, SPA, WIO, BuS, SPG.
Arbeitsverhalten: Schülerinnen und Schüler kreuzen entsprechende Zellen an; Lehrkräfte nur bei Abweichungen. Sozialverhalten: Schülerinnen und Schüler tragen +, o oder − in „Eigen“ ein; Lehrkräfte nur bei Abweichungen. Der Bogen enthält Felder für Schuljahr, Klasse, Name und Bemerkungen.
- Folgt dem Unterricht
- stets aufmerksam
- meist aufmerksam
- zeitweise aufmerksam
- nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit
- Beteiligt sich
- regelmäßig
- wechselhaft
- selten
- (fast) nie aus eigenem Antrieb
- Störverhalten
- stört den Unterricht nie oder selten
- stört den Unterricht manchmal
- stört den Unterricht oft
- behindert Unterricht durch häufiges Stören
- Erledigt die Hausaufgaben
- stets ordentlich und zuverlässig
- unregelmäßig
- häufig nicht
- selbstständiges, zielgerichtetes Arbeiten
- stets zielorientiert ohne Aufforderung, setzt sich aktiv mit Problemstellungen auseinander
- meist zielorientiert, nur tw. Aufforderung nötig
- lässt sich ablenken, konzentriert sich nicht
Ist positiv aufgefallen durch / Ist in der Lage …
- Hilfsbereitschaft gegenüber Mitschülern und Lehrern
- Bereitschaft, Initiative zu ergreifen und Verantwortung zu übernehmen
- angemessenes Zuhören und andere ausreden zu lassen
- anderen Unterstützung anzubieten und selbst Hilfe anzunehmen
- Verantwortung für Aufgaben innerhalb von Gruppen oder der Klasse zu übernehmen
- Ist in der Lage …
- einen angemessenen Umgangston einzuhalten
- Gruppenregeln zu akzeptieren und einzuhalten
- Kritik sachlich und in angemessener Form vorzubringen
- Verhalten, Meinung, Aussehen anderer zu respektieren
Formularfeld: Defizit möglich in · Angaben
Formularfeld: Bemerkungen
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 28, 29
Zum InhaltsverzeichnisDokumentation der laufenden Mitarbeit
Die Vorlage dient der laufenden Dokumentation nach Datum und Name. Für jedes der folgenden Kriterien enthält sie wiederholt vier Eintragungsfelder (1, 2, 3, 4). Diese leeren Felder sind im Webtext nicht als bereits vergebene Bewertungen dargestellt.
Breite Tabellen lassen sich nach rechts scrollen. Ein leeres Quellfeld wird als „—“ angezeigt und bedeutet nicht automatisch 0.
| Kürzel | Kriterium |
|---|---|
| P | Pünktlichkeit |
| AB | Aufmerksamkeit + Beteiligung |
| Q | Qualität der Beiträge |
| ES | Eigeninitiative + Selbstständigkeit |
| HA | Hausaufgaben |
| AO | Arbeitsorganisation |
| GA | Gruppenarbeit |
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 30
Zum InhaltsverzeichnisSport und Gesundheitsförderung - Grundlagen
III Beschlüsse aus der Fachkonferenz Sport/Gesundheitsföderung
1 Allgemeine Vorbemerkungen Das vorliegende Leistungskonzept basiert auf den Bestimmungen des § 48 SchulG und dem § 8 APO-BK sowie den dazugehörigen Verwaltungsvorschriften und den Lehr- und Bildungsplänen zur Erprobung in den einzelnen Anlagen. Es dient der Information von Lernenden, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern über die Grundsätze der Leistungsbeurteilung und –bewertung im Bildungsgang. Im Vordergrund steht dabei die Schaffung einer durchgehenden Transparenz bei der Leistungsbewertung und der Notenfindung zum Halbjahr und Schuljahres-ende.
Aus diesem Grunde werden die Schülerinnen und Schüler zu Beginn eines Schuljahres über dieses Leistungskonzept ausführlich von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern informiert. Dies wird im Klassenbuch in einer Übersicht mit Datum dokumentiert. Das vorliegende Konzept wird zu Beginn eines Schuljahres in der Sportfachkonferenz zur Überarbeitung und Anpassung diskutiert und beschlossen.
Im Folgenden werden die Beschlüsse zur Leistungsbewertung beschrieben, die speziell das Fach sport/Gesundheitsförderung betreffen und den Allgemeinen Teil des Leistungsbewertungs-konzeptes ergänzen.
2 Verteilung und Gewichtung der Leistungsnachweise Die Verteilung und Gewichtung der Leistungsnachweise für das Fach Sport/ Gesundheitsförderung ist in den ergänzenden Leistungsbewertungskonzepten der einzelnen Bildungsgänge festgehalten.
3 Arten der Leistungsnachweise 3.1 Schriftliche Leistungen Schriftliche Leistungen werden im Fach Sport/Gesundheitsförderung nicht erbracht.
3.2 Sonstige Leistungen Da die Kompetenzentwicklung prozessorientiert ist und größtenteils nicht durch punktuelle Überprüfungsformen (wie z.B. sportmotorische Tests) bewertet werden kann, rücken ergebnis-bezogene Leistungsnoten in den Hintergrund. An ihrer Stelle treten schwerpunktmäßig prozess-orientierte Bewertungsmaßstäbe. Dabei lassen die folgenden unterrichtlichen Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler bewertungstechnische Rückschlüsse in Bezug auf fast alle Aufgabenstellung zu:
- Bewegungskönnen zeigen und aufgabengerecht in definierten Handlungssituationen einbringen;
- Aufgabenstellungen annehmen und sich auf Unterrichtssituationen einlassen;
- Beiträge zur Analyse, Planung und Gestaltung von Unterrichtssituationen und -aufgaben leisten;
- Beteiligung am Unterrichtsgespräch, am Austausch von Erfahrungen, Kenntnissen und Einsichten.
In diesem Rahmen bestehen Sonstige Leistungen neben den motorischen Leistungen grundsätzlich auch aus sozial-affektiven, schriftlichen und mündlichen Leistungen und ergeben sich durch die Zusammenfassung mehrerer sonstiger Leistungsnachweise.
3.2.1 Motorische Leistungen können sein:
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 31
Zum InhaltsverzeichnisSport und Gesundheitsförderung - Leistungsnachweise
3.2.1 Motorische Leistungen können sein:
- Umsetzung von Bewegungsaufgaben (Phasenbilder, Übungsabläufe,…)
- Bewegungsqualität im Zusammenhang mit dem individueller Lernfortschritt bei der Umsetzung von Sportartspezifischen Techniken
- körperliche Bereitschaft und motorischer Einsatz in Spielphasen u.a.
3.2.2 Sozial-affektive Leistungen können sein:
- Teamfähigkeit in Spielphasen
- Auf- und Abbau von Geräten
- Einbringen sportlicher Vorerfahrungen und Leistungsfähigkeit in tutorialer Form zur Unterstützung der Lerngruppe oder Einzelner
- Schiedsrichtertätigkeiten
- u.a.
3.2.3 Schriftliche Leistungen können sein:
- Protokolle (von Stunden, Stundenteilen oder aufgabenbezogenen Ergebnissen)
- Referate
- Tests
- Schriftliche Ergebnisse von Aufgabenstellungen (Handlungsprodukte)
- Hausaufgaben zur Unterrichtsvorbereitung
- u.a.
3.2.4 Mündliche Leistungen können sein:
- Arbeitsbereitschaft
- Beteiligung an Unterrichtsgesprächen / Mitarbeit in der Klasse
- Partner- und Gruppenarbeit
- Simulatives Handeln durch z.B. selbstständiges Gestalten und Durchführung von Aufwärmprogrammen, Stundenteilen oder ganzen Stunden)
- u.a.
Die Prozessbewertung orientiert sich dabei an Formulierungen, die bei der Anfertigung von Arbeitszeugnissen zur Bewertung der Qualität von Leistungen über einen definierten Zeitraum benutzt werden:1
Breite Tabellen lassen sich nach rechts scrollen. Ein leeres Quellfeld wird als „—“ angezeigt und bedeutet nicht automatisch 0.
| Prozess-Bewertung | Note | Ergebnis-Bewertung |
|---|---|---|
| Sehr bzw. stets initiativ/aktiv/konstruktiv | 1 | sehr gut |
| initiativ/aktiv/konstruktiv | 2 | gut |
| Im Ganzen aktiv/konstruktiv | 3 | befriedigend |
| Wenig aktiv/konstruktiv | 4 | ausreichend |
| Überwiegend passiv/nicht konstruktiv | 5 | mangelhaft |
| Verweigert sich/destruktiv | 6 | ungenügend |
Quelle in der Sammlung: Lehrplan für das Berufskolleg in NRW – Sport/Gesundheitsförderung – Fachklassen des Dualen Systems (2007), S. 36.
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 32
Zum InhaltsverzeichnisSport und Gesundheitsförderung – Transparenz und Rückmeldung
Die Kriterien für die Leistungsbewertung der sonstigen Leistungen sind den Schülerinnen und Schülern zu Beginn des Schuljahres bzw. bei einmaligen schriftlichen Leistungen vor Erbringung transparent darzustellen. Dazu wird die Übersicht „Grundlagen der Leistungsbewertung“2 im Klassenbuch hinterlegt. Die Kompetenzraster der o.g. sonstigen Leistungen sind im allgemeinen Leistungsbewertungs-konzept enthalten. Die Bewertungsgrundlagen anderer sonstiger Leistungen werden frühzeitig vor Erbringung den Schülerinnen und Schülern von der Fachlehrerin/vom Fachlehrer schriftlich transparent gemacht und diesem Konzept im Anhang angehängt. Die Bewertungen der sonstigen Leistungen werden quartalsweise im Rahmen eines zeitnahen Entwicklungsgesprächs den Schülerinnen und Schülern von der Fachlehrerin/vom Fachlehrer begründet mitgeteilt. Zum Halbjahresende wird aus den Quartalsnoten eine Halbjahresnote ermittelt. Diese ist den Schülerinnen und Schülern zeitnah mitzuteilen und von der Fachlehrerin/vom Fachlehrer in die roten Notenhefte einzutragen. 2 Am Anfang des Schuljahres sammelt die Klassenleitung von jeder Fachlehrerin bzw. jedem Fachlehrer die entsprechenden Leistungsnachweise ein, die jede Schülerin bzw. jeder Schüler erbringen kann und muss.
Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 33
Zum Inhaltsverzeichnis