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Allgemeiner Teil

Grundlagen der Leistungsbewertung, Kompetenzraster und Sport/Gesundheitsförderung

Dokumentstand: 30.09.2026

Vorschau zur fachlichen Prüfung. Die folgenden Texte und Tabellen stammen aus dem bereitgestellten Gesamtkonzept vom 30.09.2026.

Hier stehen die fachlichen Inhalte des gelieferten allgemeinen Teils, einschließlich der Kompetenzraster. Layout, Zeilenumbrüche und leere Formularfelder wurden für die Webdarstellung angepasst. Die Formulierungen und Zahlen der Quelle bleiben erhalten.

Vorwort

I Vorwort

Die Lehrerinnen und Lehrer am Berufskolleg Ostvest nehmen die Leistungsbewertung als verantwortungsvolle pädagogische Aufgabe wahr. Das Ziel der Leistungsbewertung ist es, den Stand des Lernprozesses für die einzelnen Schüler festzustellen, um eine Grundlage für die individuelle Leistungsentwicklung und -förderung zu schaffen.

Schülerinnen und Schüler haben ein Recht zu erfahren, was sie zu leisten haben und wie sich Bewertung vollzieht. Das vorliegende Leistungskonzept soll Beteiligten am Schulleben, hier auch insbesondere den Schülerinnen und Schülern und Eltern sowie den ausbildenden Betrieben, die Leistungsbewertung transparent machen. Dies ist für die vertrauensvolle und zielgerichtete Arbeit, die wir am Berufskolleg Ostvest leisten, eine entscheidende Basis.

Lernfortschritt und Motivation stehen in enger Beziehung zueinander und sind für jede Schülerin und für jeden Schüler Voraussetzung, für den Lernerfolg. Die Lehrerinnen und Lehrer des Berufskollegs Ostvest möchten durch einen qualifizierten und motivierenden Unterricht alle Schülerinnen und Schüler gemäß ihrer individuellen Fähigkeiten bestmöglich fordern und fördern und ihnen ihre persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen.

Unsere Schule erzieht ihre Schülerinnen und Schüler zu selbstständigen, kompetenten und verantwortungsbewussten Menschen. Eine zunehmende Selbstständigkeit im Lernprozess setzt voraus, dass die Schülerinnen und Schüler wissen, was von ihnen bei einer Leistungsüberprüfung erwartet wird und welche Kriterien zur Bewertung herangezogen werden. Darüber sollten alle Lehrerinnen und Lehrer nach vorheriger Absprache ebenso Auskunft geben können wie über den derzeitigen Leistungsstand und die Möglichkeiten der Leistungsverbesserung der Schülerinnen und Schüler.

Dieses Feedback sollte auch den Vergleich mit der Selbsteinschätzung der Schülerin oder des Schülers nicht ausschließen.

Das Ziel der Leistungsbewertung am Berufskolleg Ostvest ist eine gerechte und transparente Notengebung. Jede Lehrerin und jeder Lehrer sollte deshalb seine Beobachtungs- und Bewertungskompetenzen entwickeln.

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 4

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Grundlagen der Leistungsbewertung

II Grundlagen der Leistungsbewertung

Die rechtlichen Vorschriften sind sehr umfassend. Das Leistungsbewertungskonzept basiert auf den Ausführungen der jeweils gültigen Fassungen des Schulgesetzes (SchulG) des Landes Nordrhein- Westfalen und der allgemeinen Prüfungsordnung für Berufskollegs (APO-BK) sowie den Beschlüssen der Bildungsgangkonferenzen der Bildungsgänge. Die wesentlichen Vorgaben und ihre Umsetzung am Berufskolleg Ostvest werden im Folgenden erläutert.

1. Grundsätze (vgl. § 48 SchulG – Bass 1-1)

Grundlage der Leistungsbewertung sind alle von dem Schüler oder der Schülerin erbrachten Leistungen in den beiden Beurteilungsbereichen „Schriftliche Arbeiten“ und „Sonstige Leistungen“.

Auf der Basis der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für das Berufskolleg – APO-BK, Stand 08.2013 – entscheiden die Bildungsgang- und Fachkonferenzen in Einzelfragen über die Anzahl der schriftlichen Leistungen in den Fächern und weitere verbindlich zu erbringende Leistungen im Bereich der Sonstigen Leistungen. Detailaussagen zu letzterem finden sich in den jeweiligen Didaktischen Jahresplanungen. Die erbrachten Leistungen werden durch Noten bewertet. Bei der Bewertung der Leistungen werden die Notenstufen nach § 48, Abs. 3, SchulG zugrunde gelegt.

Hinweis: Jede Kollegin und jeder Kollege informiert zum Schuljahresbeginn über die Grundsätze der Leistungsbewertungen und dokumentiert dies im Klassenbuch.

2. Schriftliche Arbeiten

Schriftliche Arbeiten (Klassenarbeiten/Klausuren) sind, soweit möglich, gleichmäßig auf die Schulhalbjahre zu verteilen, in einem Zeitraum von bis zu drei Wochen zu korrigieren und zu benoten, zurückzugeben und zu besprechen. Vor der Rückgabe und Besprechung darf in demselben Fach keine neue Arbeit geschrieben werden. Eine Klassenarbeit/Klausur dauert in der Regel 30 bis 90 Minuten und kann zur Prüfungsvorbereitung bis zur Dauer der schriftlichen Prüfung verlängert werden.

Die unterschiedlichen Anforderungsbereiche – Niveaustufen werden in angemessener Weise und Verteilung berücksichtigt. Die Beschreibung der Anforderungsbereich bzw. Niveaustufen erfolgt innerhalb der Anlagen (A, B, C, D, E).

Jede schriftliche Arbeit stellt eine eigenständige Leistungsnote dar. Es ist zu beachten, dass in allen Fächern die Förderung der deutschen Sprache zum Bildungsauftrag der Schule gehört. Deswegen werden häufige Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit in der deutschen Sprache bei der Festlegung der Noten angemessen berücksichtigt. Dabei werden im Einzelfall das Alter, der Ausbildungsstand und die Muttersprache der Schülerin oder des Schülers berücksichtigt.

Fächerübergreifende schriftliche Arbeiten sind möglich. Schriftliche Arbeiten bedürfen einer zielgerichteten Vorbereitung und Übung im Unterricht. Die Bildungsgangkonferenz kann - soweit rechtlich zulässig - vereinbaren, dass eine Klassenarbeit durch eine Facharbeit, eine andere größere schriftliche Arbeit, ein Portfolio oder auch das Arbeiten mit einem Kompetenzraster ersetzt wird.

Die Terminierung der Klausuren wird in der Regel zu Beginn des Halbjahres in eine Terminübersicht im Klassenbuch eingetragen und den Schülerinnen und Schülern mitgeteilt. Dabei ist zu beachten, dass keine zwei Klausuren an einem Tag und nicht mehr als zwei Klausuren in einer Woche geschrieben werden sollten.

Die Rückgabe der Klausur soll so zeitig erfolgen, dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, ihre eventuell vorhandenen Rückstände vor der nächsten Klausur aufzuholen. Jede Klausur ist mit einer individuellen Rückmeldung zur Leistung der Schülerin bzw. des Schülers verbunden.

Liegt der Anteil der ungenügenden und mangelhaften Klausuren über 40 %, so ist die Bildungsgangleitung hierüber zu informieren.

Für Schülerinnen und Schüler, die Klausuren entschuldigt versäumt haben, werden zentrale Nachschreibtermine angeboten.

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 5

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Notenschlüssel - Anlagen A bis D

Hinweis zur Originaltabelle AAV/AIF: Die Prozentbereiche „gut“ (75–84) und „befriedigend“ (60–76) überschneiden sich in der Quelle. Diese Werte sind hier unverändert dokumentiert und müssen vor Anwendung fachlich geklärt werden.

Es gelten die folgenden Notenschlüssel.

Anlage A (IHK-Schlüssel)

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Notenschlüssel - Anlagen A bis D
NoteErreichte Prozentzahl
Sehr gut92 - 100
Gut81 - 91
Befriedigend67 - 80
Ausreichend50 - 66
Mangelhaft30 - 49
Ungenügend0 - 29

Bildungsgänge AAV und AIF

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Notenschlüssel - Anlagen A bis D
NoteErreichte Prozentzahl
Sehr gut85 - 100
Gut75 - 84
Befriedigend60 - 76
Ausreichend45 - 59
Mangelhaft20 - 44
Ungenügend0 - 19

Anlage B (IHK-Schlüssel)

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Notenschlüssel - Anlagen A bis D
NoteErreichte Prozentzahl
Sehr gut92 - 100
Gut81 - 91
Befriedigend67 - 80
Ausreichend50 - 66
Mangelhaft30 - 49
Ungenügend0 - 29

Anlage C

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Notenschlüssel - Anlagen A bis D
NoteErreichte Prozentzahl
Sehr gut87 - 100
Gut73 - 86
Befriedigend59 - 72
Ausreichend45 - 58
Mangelhaft25 - 44
Ungenügend0 - 24

Anlage D: In der Jahrgangsstufe 11 entfallen die Notentendenzen.

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Notenschlüssel - Anlagen A bis D
Noten mit TendenzPunkteErreichte Prozentzahl
Sehr gut plus1595 - 100
Sehr gut1490 - 94
Sehr gut minus1385 - 89
Gut plus1280 - 84
Gut1175 - 79
Gut minus1070 - 74
Befriedigend plus965 - 69
Befriedigend860 - 64
Befriedigend minus755 - 59
Ausreichend plus650 - 54
Ausreichend545 - 49
Ausreichend minus439 - 44
Mangelhaft plus333 - 38
Mangelhaft227 - 32
Mangelhaft minus120 - 26
Ungenügend00 - 19

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 6

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Notenschlüssel - Anlage E

Anlage E.

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Notenschlüssel - Anlage E
NoteErreichte Prozentzahl
Sehr gut91 - 100
Gut76 - 90
Befriedigend61 - 75
Ausreichend51 - 60
Mangelhaft31 - 50
Ungenügend0 - 30

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 7

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Sprachliche Bewertung, sonstige Leistungen und Zeugnisnoten

3. Sprachliche Verstöße

Die Förderung in der deutschen Sprache ist Aufgabe des Unterrichts in allen Fächern. Häufige Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit in der deutschen Sprache müssen bei der Festlegung der Note angemessen berücksichtigt werden. Dabei sind insbesondere das Alter, der Ausbildungsstand und die Muttersprache der Schülerinnen und Schüler zu beachten (§ 8 Abs. 3 APO-BK).

Die Lehrerinnen und Lehrer aller Fächer haben danach die Aufgabe, die der Schülerinnen und Schüler im mündlichen und schriftlichen Gebrauch der deutschen Sprache zu fördern. Dazu machen sie grundsätzlich auch außerhalb des Deutschunterrichts auf Fehler aufmerksam, geben regelmäßig schriftliche und mündliche Rückmeldungen über Leistungen in der deutschen Sprache und korrigieren Fehler. Wenn dennoch häufig gegen den im Unterricht vermittelten und gründlich geübten Gebrauch der deutschen Sprache verstoßen wird, kann dies zur Absenkung der Note um bis zu einer Notenstufe führen. Dies gilt auch für der Schülerinnen und Schüler mit anerkannter Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS).

Gegenüber der Schülerinnen und Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, obliegt den Schulen eine besondere Sorgfaltspflicht. Dazu gehört es vor allem, Alter und Lernausgangslage sowie die Lernfortschritte zu berücksichtigen. Dies wird in aller Regel dazu führen, dass vom maximalen Spielraum der Absenkung der Note um bis zu einer Notenstufe kein Gebrauch gemacht wird.

4. Sonstige Leistungen

Zum Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen“ gehören alle im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten Leistungen mit Ausnahme der „Schriftlichen Arbeiten“ zur Leistungsfeststellung (Klassenarbeiten, Klausuren). Tests als schriftliche Leistungsüberprüfungen sind Bestandteil der sonstigen Leistungen. Tests sind kurze schriftliche Übungen bis zu 20 Minuten (ohne Material) und bis zu 25 Minuten (mit Material). Sie dienen der punktuellen Leistungsüberprüfung des aktuell bearbeiteten Unterrichtsstoffes und müssen nicht angekündigt werden. Es sollte vermieden werden, dass an einem Tag neben einer Klassenarbeit auch noch ein Test geschrieben wird.

Für die Bewertung der „Sonstigen Leistungen“ darf nicht nur die mündliche Mitarbeit im Unterricht in die Leistungsnote einfließen. Sie setzt sich vielmehr aus einer Vielzahl möglicher Leistungsmerkmale zusammen. Grundlagen der Bewertung sind z. B. Tests, die mündliche Mitarbeit, schriftliche Ausarbeitungen, Berichte, Heftführung, Fachgespräche, (technische) Protokolle, praktische Leistungen, Referate, Facharbeiten, Praktikumsberichte, Rollenspiele, Präsentationsleistungen, Projektarbeiten, Portfolio, Dokumentationen, Arbeitsmappen, Organisation von Aktivitäten (z. B. Betriebsbesichtigungen), Leistungen im Rahmen von Gruppenarbeiten etc..

Hausaufgaben, die lediglich zur Festigung des im Unterricht Erarbeiteten dienen, sind nicht Gegenstand der Leistungsbewertung.

Die sonstigen Leistungen sind kontinuierlich zu dokumentieren. Verschiedenartige Leistungen aus dem Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen“ werden mindestens einmal pro Halbjahr zu einer Leistungsnote zusammengefasst und den Schülerinnen und Schülern mitgeteilt.

Die Schülerin oder der Schüler hat jederzeit ein Anrecht, über den Leistungsstand informiert zu werden, was jedoch nicht bedeutet, dass dieses unmittelbar erfolgen muss. Es kann vereinbart werden, dass z. B. in der nachfolgenden Unterrichtsstunde nach Sichtung der Einzelnoten diese Mitteilung erfolgt.

5. Ermittlung der Zeugnisnote

In Fächern mit Klausuren gilt generell, dass die Leistungsnote sich aus schriftlichen und "sonstigen“ Leistungen gleichgewichtig zusammensetzt. Dabei ist oberster Grundsatz in den VV 8.26 APO-BK, dass die sonstigen Leistungen mindestens zur Hälfte, ggfs. auch zu mehr als zu 50 % in die Leistungsnote einfließen. Lehrerinnen und Lehrer haben einen pädagogischen Spielraum und ermitteln die Gesamtnote nicht arithmetisch. Damit soll gewährleistet sein, dass die einzelne Schülerin oder der einzelne Schüler mit der gesamten Persönlichkeit und allen Kompetenzen in den Blick genommen wird. Es ist Aufgabe einer jeden Lehrerin und eines jeden Lehrers mit diesem Entscheidungsspielraum verantwortungsvoll umzugehen. Zum Findungsprozess gehören ausdrücklich Aspekte wie:

Für die Feststellung einer Zeugnisnote sind mindestens zwei Leistungsnoten erforderlich.

Die Leistungsnoten der einzelnen Fächer sind in der Regel versetzungsrelevant und jeweils von der Fachlehrerin/von dem Fachlehrer zu verantworten. Sie begründen die Note bei Bedarf in der Versetzungskonferenz. Die Note kann durch Konferenzbeschluss nicht abgeändert werden.

Die Aufzeichnungen der Lehrkraft, auf der die Leistungsnoten beruhen, sind bis zum Ende der Einspruchsfrist aufzubewahren.

6. Verfahren bei Täuschungshandlungen und anderen Unregelmäßigkeiten

Bei einem Täuschungsversuch kann die gesamte Leistung für ungenügend erklärt werden, wenn es sich um einen umfangreichen Täuschungsversuch handelt. Auch einzelne Leistungen, auf die sich der Täuschungsversuch bezieht, können mit ungenügend bewertet werden. Wenn der Umfang des Täuschungsversuchs nicht feststellbar ist, kann eine Wiederholung des Leistungsnachweises verlangt werden.

7. Umgang mit Widersprüchen und Beschwerden

Das Vorgehen einer Person (im nachfolgenden Widerspruchsführer genannt) gegen eine schulische Maßnahme wie die Vergabe einer Note kann nur dann ein Widerspruch im rechtlichen Sinne sein, wenn die Maßnahme der Schule als Verwaltungsakt zu qualifizieren ist. Grundsätzlich ist eine Einzelnote in einem Fach kein Verwaltungsakt. Kursabschlussnoten in der gymnasialen Oberstufe und Einzelnoten auf Abschluss- und Abgangszeugnissen sind Verwaltungsakte. Einzelnoten auf Bewerbungszeugnissen können evtl. Verwaltungsakte sein. Erst wenn ein Widerspruchverfahren (sogenanntes Vorverfahren) für den Widerspruchsführer erfolglos durchgeführt wurde, kann gegen die Note eine Klage vor dem Verwaltungsgericht eingelegt werden.

8. Bewertung der „Sonstigen Leistungen“

Die folgenden Anlagen (Raster/Bögen) dienen als Grundlage für die Bewertung der „Sonstigen Leistungen“. Abweichungen können von Bildungsgang- und Fachkonferenzen sowie von einzelnen Lehrkräften vorgenommen werden.

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 8, 9

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Bildungsgangübergreifende Anlagen und Notenstufen

9. Anlagen bildungsgangübergreifend

Anlage BKO 1: Notenstufen V 1 (im Schulplaner gedruckt) Sehr gut Das bedeutet: Die Leistungen entsprechen den Anforderungen in besonderem Maße. Für diese Note werden vertiefte und umfangreiche Fachkenntnisse, ein souveräner Umgang mit dem Wissen, ein sehr gutes Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen und eine besonders tiefgreifende Fähigkeit der Problemdarstellung und –verarbeitung erwartet.

Gut Das bedeutet: Die Leistungen entsprechen den Anforderungen voll. Für diese Note wird erwartet, dass schwierige Sachverhalte verstanden und Gesamtzusammenhang des Themas eingeordnet werden können.

Befriedigend Das bedeutet: Die Leistungen entsprechen den Anforderungen im Allgemeinen.

Einfache Fakten und Zusammenhänge aus dem unmittelbar behandelten Stoffgebiet werden mit Kenntnissen des Stoffes der gesamten Unterrichtsreihe verknüpft und solide Fachkenntnisse sind erkennbar.

Ausreichend Das bedeutet: Die Leistungen weisen zwar Mängel auf, entsprechen im Ganzen noch den Anforderungen. Die Leistungen beschränken sich auf die Wiedergabe einfacher Fakten und Zusammenhänge aus dem unmittelbar behandelten Stoffgebiet und weisen nur eingeschränkte Fachkenntnisse auf.

Mangelhaft Das bedeutet: Die Leistungen entsprechen den Anforderungen nicht, lassen jedoch erkennen, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden könnten. Es zeigen sich Wissenslücken und Mängel im Fachwissen und in den Fachmethoden.

Zusammenhänge und Hintergründe werden nur ansatzweise verstanden.

Ungenügend Das bedeutet: Die Leistungen entsprechen den Anforderungen nicht und selbst die Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden könnten. Es zeigt sich ein fundamental eingeschränktes Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen. Die Fähigkeit zur Problemdarstellung und -verarbeitung ist nicht vorhanden

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 10

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Notenstufen V2

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Notenstufen V2
Notenstufeallgemeine
Beschreibung
ergänzende Beschreibung
sehr gutDie Leistungen entsprechen den Anforderungen in besonderem Maße.vertiefte und umfangreiche Fachkenntnisse, souveräner Umgang mit dem Wissen, sehr gutes Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen, besonders tiefgreifende Fähigkeit der Problemdarstellung und –verarbeitung Erkennen des Problems und dessen Einordnung in einen größeren Zusammenhang die Aufgabenbearbeitung zeigt deutliche Eigenständigkeit und die Fähigkeit zur selbstständigen Anwendung des Wissens und Könnens auf neuartige Aufgaben besonders klare und verständliche Darstellung, sicheres und bewegliches Gesprächsverhalten, hohes Problembewusstsein und differenzierte Argumentation, ausgeprägte Kompetenzen für komplexe und lebhafte Diskussionen, sichere Verwendung der Fachsprache besonders sachbezogene und kritikoffene Stellungnahme, tiefgehende Reflexion, begründete Herstellung von Bezügen, stimmiges Urteil
gutDie Leistungen entsprechen den Anforderungen voll.Verständnis schwieriger Sachverhalte und deren Einordnung in den Gesamtzusammenhang des Themas Erkennen des Problems und Unterscheidung zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem gründliche und breite Fachkenntnisse, sinnvoller Umgang mit dem Fachwissen und den Fachmethoden, gutes Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen, tiefgreifende Fähigkeit der Problemdarstellung und -verarbeitung die Aufgabenbearbeitung zeigt merkliche Eigenständigkeit und bei entsprechender Anleitung die Fähigkeit zur selbstständigen Anwendung des Wissens und Könnens auf neuartige Aufgaben klare und verständliche Darstellung, sicheres und bewegliches Gesprächsverhalten, elementares und gut strukturiertes Problembewusstsein und klar nachvollziehbare Argumentation, deutliche Kompetenzen für komplexe und lebhafte Diskussionen, Verwendung der Fachsprache sachbezogene und kritikoffene Stellungnahme, deutliche Reflexion und Herstellung von Bezügen, einleuchtendes Urteil
befriedigendDie Leistungen entsprechen den Anforderungen im Allgemeinen.regelmäßig freiwillige Mitarbeit im Unterricht, im Wesentlichen richtige Wiedergabe einfacher Fakten und Zusammenhänge aus dem unmittelbar behandelten Stoffgebiet, Verknüpfungen mit Kenntnissen des Stoffes der gesamten Unterrichtsreihe solide Fachkenntnisse, erkennbarer Umgang mit dem Fachwissen und den Fachmethoden, Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen, Fähigkeit der Problemdarstellung und geringe Fähigkeit der Problemverarbeitung die Aufgabenbearbeitung zeigt erkennbare Eigenständigkeit und bei entsprechender Anleitung die ansatzweise Fähigkeit zur selbstständigen Anwendung des Wissens und Könnens auf neuartige Aufgaben im Ganzen verständliche Darstellung, angemessenes Gesprächsverhalten, elementares Problembewusstsein und nachvollziehbare Argumentation, Kompetenzen für komplexe Diskussionen, Verwendung der Fachsprache sachbezogene Stellungnahmen, erkennbare Reflexion und partielle Herstellung von Bezügen, knappes Urteil
Notenstufeallgemeine Beschreibungergänzende Beschreibung
ausreichendDie Leistungen weisen zwar Mängel auf, entsprechen aber im Ganzen noch den Anforderungen.nur gelegentlich freiwillige Mitarbeit im Unterricht, Äußerungen beschränken sich auf die Wiedergabe einfacher Fakten und Zusammenhänge aus dem unmittelbar behandelten Stoffgebiet eingeschränkte Fachkenntnisse, mühsamer Umgang mit dem Fachwissen und den Fachmethoden, oberflächliches Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen, geringe Fähigkeit der Problemdarstellung und –verarbeitung die Aufgabenbearbeitung zeigt wenig Eigenständigkeit und bei entsprechender Anleitung nur begrenzt die Fähigkeit zur selbstständigen Anwendung des Wissens und Könnens auf neuartige Aufgaben Probleme bei der Darstellung und im Gesprächsverhalten, Problembewusstsein in Grundzügen vorhanden und oberflächliche Argumentation, wenig Kompetenzen für komplexe und lebhafte Diskussionen, tendenzielle Verwendung von Fachsprache zögerliche Stellungnahmen, geringe Reflexion, kaum Herstellung von Bezügen, in Ansätzen begründetes Urteil
mangelhaftDie Leistungen entsprechen den Anforderungen nicht, lassen jedoch erkennen, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden könnten.keine freiwillige Mitarbeit im Unterricht, Äußerungen nach Aufforderung sind nur teilweise richtig Wissenslücken und Mängel im Fachwissen und in den Fachmethoden, eingeschränktes Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen, sehr geringe Fähigkeit der Problemdarstellung und –verarbeitung die Aufgabenbearbeitung zeigt sehr wenig Eigenständigkeit und bei entsprechender Anleitung nur sehr begrenzt die Fähigkeit zur selbstständigen Anwendung des Wissens und Könnens auf neuartige Aufgaben erhebliche Mängel bei der Darstellung und im Gesprächsverhalten, kaum Problembewusstsein und fragwürdige Argumentation, keine Kompetenzen für komplexe und lebhafte Diskussionen, fehlerhafte Verwendung von Fachsprache zögerliche Stellungnahmen, geringe Reflexion, äußerst geringe Herstellung von Bezügen, kein eigenes Urteil
ungenügendDie Leistungen entsprechen den Anforderungen nicht und selbst die Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden könnten.keine freiwillige Mitarbeit im Unterricht, Äußerungen nach Aufforderung sind falsch schwerwiegende Wissenslücken und weitverbreitete Mängel im Fachwissen und in den Fachmethoden, fundamental eingeschränktes Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen, Fähigkeit der Problemdarstellung und -verarbeitung nicht vorhanden die Aufgabenbearbeitung zeigt keine Eigenständigkeit und bei entsprechender Anleitung so gut wie keine Fähigkeit zur selbstständigen Anwendung des Wissens und Könnens auf neuartige Aufgaben gravierende Schwierigkeiten im Rahmen der Verständigung und bei der Darstellung sowie im Gesprächsverhalten, kein Problembewusstsein vorhanden, indiskutable Argumentation, keine Kompetenzen für komplexe und lebhafte Diskussionen, keine Verwendung von Fachsprache zögerliche Stellungnahmen ohne Reflexion, äußerst geringe Herstellung von Bezügen, kein eigenes Urteil

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 11, 12

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Kompetenzraster Mitarbeit in Klasse und Kurs

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Kompetenzraster Mitarbeit in Klasse und Kurs
KriteriumStufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4
Pünktlichkeitkommt häufig zu spätpünktlichkommt pünktlich und hat seine Unterlagen auf dem Tischkommt pünktlich und ist arbeitsbereit
Aufmerksamkeit und Beteiligungoft unaufmerksam; nimmt nie unaufgefordert am Unterrichtsgespräch teilgelegentlich unaufmerksam; nimmt selten am Unterrichtsgespräch teilzumeist aufmerksam; nimmt regelmäßig am Unterrichtsgespräch teilimmer aufmerksam; nimmt regelmäßig am Unterrichtsgespräch teil; hat gute Ideen; zeigt Eigeninitiative
Qualität der Beiträgegeht nicht auf andere ein; keine Argumentation erkennbargeht gelegentlich auf andere ein; benennt ein Argument, aber Begründung nur im Ansatz erkennbargeht in der Regel auf andere ein; entwickelt Argumente und Begründungen dafürgeht aktiv auf andere ein; entwickelt Argumente und bezieht sie aufeinander; ist in der Lage, Standpunkte zu begründen
Eigeninitiative und Selbstständigkeithat Schwierigkeiten, mit der Arbeit zu beginnen; fragt nicht um Hilfe; holt Rückstand nach Abwesenheit nicht selbstständig aufarbeitet nur auf Aufforderung; fragt nur selten um Hilfebeginnt nach Aufforderung umgehend mit der Arbeit; arbeitet die meiste Zeit ernsthaft; fragt, wenn es notwendig istbleibt ohne Ermahnung ausdauernd bei der Arbeit; fragt nach; hilft anderen; weiß, was zu tun ist und tut es auch
Hausaufgaben zur Vorbereitung des Unterrichtsmeistens unvollständigmeistens vollständignormalerweise vollständigimmer vollständig und hat gelegentlich weitere Arbeiten zu Hause erledigt
ArbeitsorganisationArbeitsmaterialien oft nicht vollständig dabei und/oder in ungeordnetem ZustandArbeitsmaterial normalerweise vorhanden, aber nicht sofort nutzbarArbeitsunterlagen in der Regel vorhanden und schnell nutzbarArbeitsmaterialien vorhanden und sofort nutzbar
Gruppenarbeithält andere oft von der Arbeit abSchwieriger Partner in Gruppenarbeiten bringt sich nur wenig ein; stört andere aber nichtarbeitet kooperativ und folgt bereitwillig anderen Kooperativ und respektvollübernimmt Führungsrolle in der Gruppenarbeit

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 13

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Kompetenzraster Gruppenarbeit

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Kompetenzraster Gruppenarbeit
KriteriumStufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4
BeginnDie Gruppe beginnt trotz Aufforderung nicht mit der ArbeitDie Gruppe beginnt mit der Arbeit nach Aufforderung.Einzelne aus der Gruppe beginnen mit der Arbeit.Alle Mitglieder der Gruppe beginnen zügig mit der Arbeit.
MaterialienDie Materialien sind nicht vorhanden.Einige Materialien sind vorhanden.Die Materialen sind vollständig und z.T. bearbeitet.Alle Materialien sind vorhanden und sehr gut vorbereitet.
Arbeitsanweisungen und GruppenregelnDie Arbeitsanweisungen und Regeln werden nicht beachtet.Die Arbeitsanweisungen werden kaum beachtet.Die Arbeitsanweisungen werden beachtet.Die Arbeitsanweisungen werden sehr gründlich ausgeführt.
Der Einzelne in der Gruppegeht nicht auf andere ein; keine Argumentation erkennbargeht gelegentlich auf andere ein; benennt ein Argument, aber Begründung nur im Ansatz erkennbargeht in der Regel auf andere ein; entwickelt Argumente und Begründungen dafürgeht aktiv auf andere ein; entwickelt Argumente und bezieht sie aufeinander; ist in der Lage, Standpunkte zu begründen
ErgebnisEin Ergebnis liegt nicht vor.Ein Ergebnis liegt vor, ist nur von Einzelnen erarbeitet worden.Das Ergebnis der Gruppenarbeit ist von allen Teilnehmer/innen erarbeitet.Das Ergebnis ist von allen Teilnehmer/innen intensiv erarbeitet worden.

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 14

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Kompetenzraster schriftliche Ausarbeitung und Referat

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Kompetenzraster schriftliche Ausarbeitung und Referat
zum Thema
vorgelegt durch—

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Kompetenzraster schriftliche Ausarbeitung und Referat
KriteriumStufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4
Formale Gestaltung————
Formale Vorgaben Titelblatt Inhaltsverzeichnis: Kapitelüberschriften, Seitenzahlen Einleitung, Schlusswort Quellenangaben, Zitate Formatierungen Selbständigkeitserklärung HeftungDie formalen Vorgaben werden nicht eingehalten.Die formalen Vorgaben werden teilweise eingehalten.Die formalen Vorgaben werden überwiegend eingehalten.Die formalen Vorgaben werden stringent und vollständig eingehalten.
Inhalt Aufbau, Struktur, Gliederung Qualität und Kohärenz logischer AufbauDie inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema findet nicht statt.Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema findet teilweise statt.Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema findet überwiegend statt.Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema ist vollständig erkennbar.
Sprache sprachliche Richtigkeit Ausdruck Verständlichkeit FachterminologieDie sprachliche Qualität ist der Aufgabenstellung entsprechend nicht angemessen.Die sprachliche Qualität ist der Aufgabenstellung entsprechend teilweise angemessen.Die sprachliche Qualität ist der Aufgabenstellung entsprechend überwiegend angemessen.Die sprachliche Qualität ist der Aufgabenstellung entsprechend vollständig angemessen.
Inhalt————
Gesamteindruck————

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 15

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Kompetenzraster Präsentationen V1

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Kompetenzraster Präsentationen V1
KriteriumStufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4
Aufbau————
Einstiegkein Einstieg erkennbarführt in das Thema einerregt Aufmerksamkeiterregt Neugier, ist spannend
Gliederungkeine Gliederung erkennbarGliederung am Anfang vorgestelltGliederung vorgestellt und während der Präsentation Verweise auf die GliederungGliederung vorgestellt und regelmäßig gedankliche Verknüpfungen hergestellt
Schlusskein Schluss erkennbardeutlich erkennbarer SchlussResümee gezogenreflektierendes Resümee/Ausblick
AdressatenbezugZuhörer wurden in keiner Weise angesprochen oder einbezogenZuhörer wurden ansatzweise angesprochen/einbezogenZuhörer wurden angesprochen und einbezogenZuhörer wurden regelmäßig angesprochen und sinnvoll integriert
Inhalt————
Richtigkeitviele sachliche Fehlereinige sachliche Fehlerkaum sachliche Fehleralle Informationen fachlich korrekt
AnspruchInhalt wird undifferenziert / grob verkürzt / vereinfacht dargestelltInhalt wird knapp, wenig differenziert dargestelltInhalt wird angemessen dargestelltInhalt wird umfassend und differenziert dargestellt
Fachsprachekeine Fachsprache verwendetFachsprache im Ansatz verwendet, aber teils fehlerhaftFachsprache richtig, aber eher selten verwendetsouveräner und sicherer Umgang mit Fachsprache
ZeitumfangVorgabe wurde nicht eingehaltenVorgabe wurde grob eingehaltenVorgabe wurde teilw. eingehaltenVorgabe wurde exakt eingehalten
Vortrag————
Augenkontaktder Präsentationstext wird abgelesengelegentlicher Augenkontakt zur Klasseständiger Augenkontakt zu manchen Mitschülernständiger Augenkontakt zur gesamten Klasse
Stimmeschlecht zu verstehengut zu verstehenBemühen um bewussten Stimmeinsatzlebendiges, betontes flüssiges Sprechen
Gesten / Mimikkeine vorhandenselten eingesetztgelegentlich benutzt, um den Inhalt deutlicher zu machenhäufig benutzt, um den Inhalt deutlicher zu machen
Körperhaltungsignalisiert Unsicherheit oder Lustlosigkeitteilweise der Situation angemessenist der Situation angemessensicheres, souveränes Auftreten
Anschaulichkeit————
Medieneinsatzkeine vorhandenwenig eingesetzt, wenig Bezug zum Themaangemessen eingesetzt, deutlicher Bezug zum Themakreativ eingesetzt, um den Vortrag zu stützen
ThesenpapierVerwirrendes, unvollständiges Thesenpapier; ggf. äußere Mängellückenhaft, unlogisch gegliedert und nicht hinreichend gestaltetübersichtlich, aber leichte Mängel in der Strukturierung und/oder Gestaltungübersichtlich, klar, logisch, sinnvoll gegliedertes Thesenpapier

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 16

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Kompetenzraster Präsentationen V2

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Kompetenzraster Präsentationen V2
KriteriumStufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4
Aufbau————
Einstiegkein Einstieg erkennbarführt in das Thema einerregt Aufmerksamkeitspannend und Neugier erregend
Übergänge zw. den Kapitelnkeine Übergänge erkennbarVerbindung mit WortenVerbindung über Inhaltespannender Übergang, Zusammenhang wird deutlich
Schlusskein Schluss erkennbarwenig spannender SchlussAnknüpfung an den Einstiegkraftvoll, Aufmerksamkeit erregend
Inhalt————
RichtigkeitViele inhaltliche Fehlerwenige inhaltliche Fehlerein inhaltlicher Fehleralle Informationen sind korrekt
Quellenkeine Quellen genannteine Quelle genanntwenige Quellen genanntausreichend Quellen genannt
Bedeutungohne Anbindung an das Thema (abgesprochenes)geringe Anbindung / PassgenauigkeitBezug vorhanden, aber nicht ganz passgenauangemessener Bezug zum Thema, Schwerpunkte o.k.
Adressaten-bezugstarke Über- / Unterforderung der Zuhörermehrfache Über- oder Unterforderungmeist adressatengerechter Vortragadressatengerechter Vortrag
Vortrag————
Augenkontaktder Vortrag wird abgelesengelegentlicher Augenkontakt zum Publikumständiger Augenkontakt zu manchen Leutenständiger Augenkontakt zum gesamten Publikum
Stimmekaum zu hörennur in der ersten Reihe zu hörenvon fast allen Zuhörern zu hörenlaut, deutlich von allen Zuhörern zu hören
Sprechweisemonotongeringe Modulationsinnvolle Modulationspannende, anregende Vortragsweise
Fachsprachekeine Fachsprachewenig Fachsprachemeist korrekte Fachsprachestets korrekte Fachsprache
Gestenkeine vorhandenwenig Gesten vorhandenbenutzt gelegentlich Gesten, um den Inhalt deutlicher zu machenbenutzt häufig Gesten, um den Inhalt deutlicher zu machen
Visuelle UnterstützungBild und Wort stimmen nicht übereinBild und Wort stimmen nicht immer übereinBild und Wort stimmen meist übereinWort passt immer zum Bild
Visualisierung————
Bilder und Grafikenkeine vorhandennur wenige Bilder und Grafiken eingesetzteinige Bilder und Grafiken sinnvoll eingesetztBilder und Grafiken kreativ eingesetzt, um den Vortrag zu stützen
Beziehung zum Themakeine vorhandennur wenig Beziehung zum Thema erkennbardeutliche Beziehung zum Themaklare Beziehung zum Thema, stützt den Vortrag
Medien-gestaltungmangelhafte Gestaltung der verwendeten MedienWenig sinnvolle Gestaltung der verwendeten MedienMeist sinnvolle Gestaltung der verwendeten Medien.sinnvolle Gestaltung der verwendeten Medien
Sonstige————
Gruppenpräsentationenkeine sinnvolle Aufteilung der Präsentationsanteile und fehlende Absprachen (Übergänge)wenig sinnvolle Aufteilung der Präsentationsanteile und unzureichende Absprachenteilweise sinnvolle Aufteilung der Präsentationsanteile und mittelmäßige Absprachensinnvolle Aufteilung, gute Absprache der Präsentatoren bei Übergabe

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 17, 18

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Beurteilungsbogen Praktikumsberichte

Formularfeld: Name: · Fach:

Bewertung formaler Aspekte und optischer Eindruck (25 %)

Bewertungsfelder: ++, +, O, −, −−; zu verbessern / Bemerkungen / Punkte.

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Beurteilungsbogen Praktikumsberichte
KriteriumAngaben in der Quelle
Titelblatt und optischer Gesamteindruck—
Inhaltsverzeichnis: Kapitelüberschriften, Seitenzahlen—
Einleitung, Schlusswort, Fazitvorhanden: ☐ fehlt: ☐
Quellenangaben, Zitate—
Formatierungen—
Selbstständigkeitserklärungvorhanden: ☐ fehlt: ☐

Formularfeld: Bemerkung: · /25 Punkte

Bewertung Inhalt (60 %)

Bewertungsfelder: ++, +, O, −, −−; zu verbessern / Bemerkungen / Punkte.

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Beurteilungsbogen Praktikumsberichte
KriteriumAngaben in der Quelle
Aufbau (Kapitelzusammenhang etc.)—
Einleitung—
Allgemeine Tätigkeiten—
Aufgabenstellung und Tiefe der Informationen (50 %)—
Tagesbericht—
Informationen über das Praktikumsunternehmen—
Reflexion/Schlusswort/Fazit—

Formularfeld: Bemerkung: · /60 Punkte

Bewertung Sprache (15 %)

Bewertungsfelder: ++, +, O, −, −−; zu verbessern / Bemerkungen / Punkte.

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Beurteilungsbogen Praktikumsberichte
KriteriumAngaben in der Quelle
Sprachliche Korrektheit / Rechtschreibung—
Ausdruck—

Formularfeld: Bemerkung: · /15 Punkte

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Beurteilungsbogen Praktikumsberichte
Erreichte Punkte:/100 Punkte
———Note—Datum/Unterschrift

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 19

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Beurteilung von Fachgesprächen

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Beurteilung von Fachgesprächen
Mögliche PunkteErreichte Punkte
Präsentation Beginn10—
Ziel des Vortrags Einordung in das betriebliche Umfeld Gliederungspunkte des Vortrags——
Kommunikation20—
Sprache klar und verständlich Angemessene Körperhaltung, Gestik und Mimik Thema wird beibehalten——
Fachliche Kompetenz20—
Lösungen / Alternativen werden genannt Fachkenntnisse Nutzen für Betrieb Fachbegriffe——
Präsentationstechnik10—
Angemessener Einsatz der Medien / Arbeitsmittel / Visualisierung——
Fachgespräch40—
Fachlich richtige Argumente Kommunikationsfähigkeit——

Formularfeld: Erreichte Punkte · /100

Für die Notenfindung wird der IHK-Schlüssel verwendet.

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 20

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Kompetenzraster Projektarbeit

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Kompetenzraster Projektarbeit
Planung (20%)Stufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4
ProjektablaufEine Projektplanung und eine entsprechende Arbeitsorganisation sind nicht vorhanden oder nicht wahrnehmbar.Eine Projektplanung ist in Ansätzen erkennbar, wird in der Arbeitsorganisation nachvollziehbar berücksichtigt und mindestens rudimentär dokumentiert.Das Projekt wird überwiegend inhaltlich und methodisch angemessenen geplant und entsprechend umgesetzt und dokumentiert.Das Projekt wird mit adäquaten Methoden geplant, anhand der Planung zielgerichtet durchgeführt und jederzeit angemessen dokumentiert.
Präsentation (50%)————
StrukturEine an fachlichen und methodischen Gesichtspunkten orientierte Gliederung ist für den Zuhörer nicht erkennbar.Eine Gliederung ist vorhanden und bestimmt erkennbar die Struktur des Vortrages.Eine klare, nachvollziehbare Gliederung ist vorhanden und wird im Grundsatz eingehalten, der Zuhörer kann jedoch an einzelnen Stellen aktuell präsentierte Inhalte nicht in den Gesamtzusammenhang einordnen.Eine klare, fachlich und methodisch korrekte Gliederung führt den Zuhörer zu jeder Zeit nachvollziehbar durch die Präsentation.
Sprache/Mimik/GestikFlache, dünne Stimme. Eintönige Sprachmelodie, schlechte Artikulation Nicht vorhandene oder nicht passende Mimik und GestikKlar verständliche Stimme, die in Ansätzen auch moduliert wird. Mimik und Gestik sind in Ansätzen erkennbar und können dem thematischen Zusammenhang zugeordnet werden.Klar verständliche, in Tempo, Lautstärke und Lage modulierte Stimme. Mimik und Gestik tragen unterstützend zur Fokussierung des Zuhörers auf die Präsentation bei.In Tempo, Lautstärke und Lage stets angemessen modulierte Stimme mit guter Artikulation, Kontrollierte, stimmige Mimik, ausdrucksvolle, aber nicht übertriebene Gestik
FachkenntnisseKaum vorhandene Fachkenntnisse werden unzusammenhängend dargestellt.Der Vortrag lässt grund-legende Fachkenntnisse erkennen, die im Vortrag in einen nachvollziehbaren Zusammenhang gestellt werden.Der Vortrag lässt gute Fachkenntnisse erkennen, die im Vortrag fachlich weitgehend korrekt themenorientiert angemessen präsentiert werden.Im Vortrag werden wesentliche Zusammenhänge fachlich korrekt und für den Adressatenkreis angemessen und nachvollziehbar dargestellt.
Arbeitsmittel/Messgeräte und andere MedienDie gewählten Medien werden nur mangelhaft beherrscht und/oder sind dem Ziel der Präsentation nicht dienlich.Im Umgang mit den Medien sind Unsicherheiten und mangelnde Routine klar erkennbar. Die gewählten Medien dienen nicht immer dem Zweck der Präsentation.Die gewählten Medien werden routiniert beherrscht. Ihr Einsatz trägt in erheblichen Umfang zu einer gelingenden Präsentation bei.Die Medien werden stets souverän beherrscht und jederzeit ganz im Sinne der Präsentation eingesetzt. Die Medienauswahl ist kreativ.

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Kompetenzraster Projektarbeit
Dokumentation (30%)Stufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4
GestaltungDie Vorgaben zur Gestaltung sind nicht oder nur rudimentär eingehalten.Die Vorgaben zur Gestaltung sind in wesentlichen Punkten und in einem gravierendem Umfang nicht eingehalten.Die Vorgaben zur Gestaltung sind so weitgehend eingehalten, dass ein positives Gesamtbild nicht nachhaltig gestört ist.Sämtliche Vorgaben z. B. zum Inhaltverzeichnis, zur Länge, zum Zeilenabstand, zur Schriftgröße usw. sind konsequent eingehalten.
SpracheDie Sprache ist nicht oder kaum adressaten-, problem- und situationsangemessen. Die Regeln der deutschen Sprache werden in grober Weise nicht eingehalten.Die Adressaten-, Situations- und Problemangemessenheit der Sprache weist starke Mängel auf, die insgesamt stark störend wirken.Die sprachliche Gestaltung (Rechtschreibung, Ausdrucksweise, Stil) ist überwiegend adressaten-, problem- und situationsangemessen.Die sprachliche Gestaltung (Rechtschreibung, Ausdrucksweise, Stil) ist stets adressaten-, problem- und situationsangemessen.
StrukturierungKeine Strukturierung erkennbarDie Struktur des Vortrags weist erhebliche Mängel auf und wird dem Thema nicht immer gerecht.Der Vortrag wird in einer insgesamt gut erkennbaren und dem Thema weitgehend entsprechenden Weise strukturiert.Der Vortrag wird in einer klar erkennbaren und dem Thema voll entsprechenden Weise strukturiert.
Fachliche QualitätDie Dokumentation enthält grobe fachliche Fehler, die dem Leser das Verständnis erheblich erschweren.Die Dokumentation enthält fachliche Fehler, die aber nicht so schwerwiegend sind, dass das Verständnis des Vortrages erheblich gestört wird. Es fehlt an fachlicher Tiefe.Weitgehend korrekte fach- und normgerechte Darstellung insgesamt in angemessener Tiefe, die dem Leser das Verständnis erleichtern.Fach- und normgerechte Darstellung stets in angemessener Tiefe Alternativen werden genannt, Quellen werden angegeben.

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 21, 22

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Kompetenzraster Rollenspiel

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Kompetenzraster Rollenspiel
KriteriumStufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4
InformationsphaseTextgrundlagen werden kaum zur Kenntnis genommen, zeitliche Vorgaben werden nicht eingehalten. Ständige Hilfestellungen und Ermahnungen durch Lehrkraft sind erforderlich.Textgrundlagen werden oberflächlich zur Kenntnis genommen, zeitliche Vorgaben werden bedingt eingehalten. Die Anregungen durch die Lehrkraft werden kaum beachtet.Textgrundlagen werden angemessen bearbeitet, zeitliche Vorgaben werden größtenteils eingehalten. Die Anregungen durch die Lehrkraft werden aufgegriffen und verarbeitet.Textgrundlagen werden intensiv und konzentriert bearbeitet, zeitliche Vorgaben werden immer eingehalten. Weitere Informationen werden selbstständig ausgewählt.
Vorbereitung des RollenspielsDie Rollentexte werden nicht schriftlich notiert, die Rollenanforderungen werden kaum eingeübt.Es gibt nur wenig Stichworte/Aufzeichnungen, die Rollenanforderungen werden teilweise eingeübt.Wesentliche Stichworte des Rollentextes werden schriftlich formuliert und eingeübt.Wesentliche Stichworte des Rollentextes werden schriftlich formuliert, diskutiert und intensiv eingeübt.
Durchführung des RollenspielsDie Rolle wird ohne die nötige Ernsthaftigkeit gespielt. Die Rollenausübung entspricht nicht der Realität und den Vorgaben. Eine Argumentation ist nicht erkennbar, auf Mitspieler/innen wird nicht eingegangen, Konflikte werden nicht erkannt.Die Rolle wird angenommen. Die Rollenausübung entspricht weitestgehend der Realität und den Vorgaben. Der/die Spieler/in geht gelegentlich auf die Argumente der Mitspieler/innen ein, Konflikte werden ansatzweise erkannt.Die Rolle wird engagiert angenommen. Die Rollenausübung entspricht der Realität. Die Argumente der Mitspieler/innen werden aufgegriffen. Konflikte werden erkannt und bearbeitet.Die Rolle wird sehr authentisch und engagiert angenommen. Die Vorgaben werden vollständig berücksichtigt. Die Argumente der Mitspieler/innen werden aufgegriffen, eigene Standpunkte ausführlich begründet.
ReflexionZur Selbstreflexion nicht fähig, Fragen/Kritiken der Mitschüler/innen und der Lehrkraft werden nicht beantwortet.Es sind Ansätze der Selbstreflexion erkennbar. Auf Fragen/Kritiken wird ausweichend geantwortet.Die Fähigkeit zur Selbstreflexion ist gegeben. Auf Fragen/Kritiken wird geantwortet.Die Fähigkeit zur Selbstreflexion ist in einem hohen Maße gegeben. Auf Fragen/Kritiken wird ausführlich geantwortet.
Ergebnis/TransferIm Rollenspiel erworbene Erkenntnisse können kaum genannt werden.Einige im Rollenspiel erworbene Erkenntnisse werden genannt.Die im Rollenspiel erworbenen Erkenntnisse werden genannt.Im Rollenspiel erworbene Erkenntnisse werden auf andere Kontexte übertragen und aus weiteren Perspektiven betrachtet.

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 23

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Weitere Beurteilungsaspekte für Sonstige Leistungen

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Weitere Beurteilungsaspekte für Sonstige Leistungen
KriteriumStufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4
Sozialverhaltenbehandelt Mitschüler und Lehrkraft respektlos, missachtet die Klassenregeln, stört den Unterricht und zeigt destruktives Verhaltenfällt teilweise durch Missachtung von Klassenregeln auf, zeigt ein wechselhaft kooperatives Verhalten und zeigt nur gelegentlich Interesse an einem angenehmen Lernklimaarbeitet kooperativ und verhält sich respektvoll und höflich gegenüber Mitschülern und der Lehrkraftübernimmt Verantwortung für die Klasse und engagiert sich sehr um ein angenehmes Lernklima
ArbeitsmappeUnterlagen sind so gut wie nicht vorhandenUnterlagen sind unvollständig. Chronologie ist nur ansatzweise erkennbar. Mappenführung ist unstrukturiertUnterlagen sind überwiegend vollständig, chronologisch abgeheftet, meistens sauber und übersichtlich. Mappenführung ist strukturiertUnterlagen sind vollständig, chronologisch abgeheftet, sauber und übersichtlich. Mappenführung ist strukturiert
Zeitmanagementkann die gestellten Aufgaben in der Regel nicht innerhalb der Zeitvorgaben abschließenbemüht sich, die gestellten Aufgaben zufriedenstellend zu lösen, verfehlt aber überwiegend die Zeitvorgabeerfüllt in den meisten unterrichtlichen Zusammenhängen die gestellten Aufgaben zufriedenstellend unter Berücksichtigung der Zeitvorgabeerfüllt in allen unterrichtlichen Zusammenhängen die gestellten Aufgaben äußerst zufriedenstellend unter Berücksichtigung der Zeitvorgabe
HandlungsproduktLeistungsbewertung erfolgt nach dem jeweils geltenden Notenschlüssel für die Anlagen A, B, C und D———
TestLeistungsbewertung erfolgt nach dem jeweils geltenden Notenschlüssel für die Anlagen A, B, C und D———

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 24

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Kompetenzraster Fachpraxis und fachpraktische Übungen

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Kompetenzraster Fachpraxis und fachpraktische Übungen
KriteriumStufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4
FachkenntnisseFachkenntnisse sind nur unzureichend vorhanden /oder können nicht auf die praktische Tätigkeit übertragen werden.Fachkenntnisse sind eingeschränkt vorhanden /oder können nur bedingt auf die praktische Tätigkeit übertragen werden.Fachkenntnisse sind vorhanden und können größtenteils auf die praktische Tätigkeit übertragen werden.Fundierte Fachkenntnisse sind vorhanden und können sinnvoll und im vollen Umfang auf die praktische Tätigkeit übertragen werden.
Motorische FähigkeitenAnsätze sind nicht vorhanden und nicht erkennbar.Ansätze sind schwach ausgeprägt und teilweise erkennbarAnsätze sind überwiegend erkennbar.Die Fähigkeiten sind deutlich ausgeprägt und gut erkennbar.
SelbstständigkeitEs gibt Schwierigkeiten, die Arbeit zu beginnen; es wird nicht nach Hilfe; ein Rückstand nach Abwesenheit wird nicht selbstständig aufgeholt.Es wird nur nach Aufforderung gearbeitet; es wird nur selten um Hilfe gefragt.Mit der Arbeit wird nach Aufforderung umgehend begonnen; es wird die meiste Zeit ernsthaft gearbeitet; bei Notwendigkeit wird gefragt.Es wird ohne Ermahnung ausdauernd gearbeitet und nachgefragt nach; anderen wird geholfen; es ist jederzeit klar, was zu tun ist.
Bereitschaft zur TeamarbeitEine Argumentation ist nicht erkennbar, auf Mitschüler/innen wird nicht eingegangen, es ist keine Kombination von selbstständiger Arbeit und Arbeit im Team erkennbar.Der/die Schüler/in geht gelegentlich auf andere ein; benennt ein Argument, eine Begründung aber ist nur im Ansatz erkennbar; eine Kombination von selbstständiger Arbeit und Arbeit im Team geschieht nur im geringen Umfang.Man geht in der Regel auf andere ein, entwickelt Argumente und Begründungen dafür; eine überwiegende Kombination von selbstständiger Arbeit und Arbeit im Team liegt vor.Man geht aktiv auf andere ein, entwickelt Argumente und bezieht sie aufeinander; man ist in der Lage Standpunkte zu begründen; durchgängige Kombination von selbstständiger Arbeit und Arbeit im Team zu bewerkstelligen.
ZielstrebigkeitDas Tun und Handeln ist nicht auf das Ziel gerichtet. Das definierte Ziel wird nicht erkannt.Das Tun und Handeln ist teilweise auf das Ziel gerichtet. Es sind nur wenige Beziehungen zum Thema und Ziel erkennbar.Das Tun und Handeln ist überwiegend auf das Ziel gerichtet. Diesbezügliche Bestrebungen sind sichtbar.Das Tun und Handeln ist immer auf das Ziel gerichtet. Diesbezügliche Bestrebungen dienen in jeder Hinsicht der Zielerreichung.
ErgebnisViele inhaltliche Fehler; es besteht keine Relation zu Schwierigkeitsgrad, Umfang und KomplexitätWeniger inhaltliche Fehler; es besteht eine in Ansätzen erkennbare Relation zu Schwierigkeitsgrad, Umfang und KomplexitätEin bis zwei inhaltliche Fehler; es besteht eine deutliche Relation zu Schwierigkeitsgrad, Umfang und KomplexitätAlle Informationen sind korrekt und stehen in einer ausgewogenen Relation zu Schwierigkeitsgrad, Umfang und Komplexität
LösungsansätzeEs werden keine Strategien entwickelt. Es mangelt an Kreativität und methodischem Vorgehen.Strategien werden ansatzweise sinnvoll eingesetzt. Kreativität und Vorgehensweise sind kaum ausgeprägt.Es werden Strategien entwickelt, die im Zusammenspiel mit Kreativität u. methodischem Vorgehen ansatzweise zur Lösung führen.Es werden Strategien entwickelt, die im Zusammenspiel mit Kreativität und methodischem Vorgehen zur Lösung führen.
Arbeits-organisationArbeitsmaterialien sind oft nicht vollständig dabei und/oder im ungeordneten/ungepflegten Zustand; zeitliche Vorgaben werden nicht eingehaltenArbeitsmaterialien normalerweise vorhanden, aber nicht sofort nutzbar; zeitliche Vorgaben werden bedingt eingehaltenArbeitsunterlagen in der Regel vorhanden und schnell nutzbar; zeitliche Vorgaben werden größtenteils eingehaltenArbeitsmaterialien vorhanden und sofort nutzbar; zeitliche Vorgaben werden immer eingehalten
Reflexion mit SchlussfolgerungEs werden keine Aussagen bezüglich Zielerreichung und eigenen Verhalten gemacht/es liegt eine völlige Fehleinschätzung vor.Die Aussagen bezüglich Zielerreichung und eigenen Verhalten sind teilweise entweder geschönt oder verfälschen das tatsächliche Ergebnis.Die Aussagen besitzen durchaus Aussagekraft und es besteht Einsichtigkeit in das eigene Fehlverhalten/Tun.Die Reflexion hat Aussagekraft, bezieht sich auf Wesentliches und zeigt Alternativen zum eigenen Tun oder Fehlverhalten auf.

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 25, 26

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Selbst- und Fremdeinschätzung

Bogen zur Selbst- und Fremdeinschätzung mit Feldern für Schuljahr, Klasse und Name. Einschätzungen: Selbst, Partner, Lehrkraft; Punkte und Bemerkungen. Bewertung: immer = 4 Punkte; verbesserungswürdig = 1–3 Punkte.

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 27

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Dokumentation des individuellen Arbeits- und Sozialverhaltens

Dokumentationsbogen für individuelles Arbeits- und Sozialverhalten. Eintragungsfelder für die eigene Einschätzung und die Fachbewertungen: M, D, E, BWR, VWL, GL, Reli, PHY, SPA, WIO, BuS, SPG.

Arbeitsverhalten: Schülerinnen und Schüler kreuzen entsprechende Zellen an; Lehrkräfte nur bei Abweichungen. Sozialverhalten: Schülerinnen und Schüler tragen +, o oder − in „Eigen“ ein; Lehrkräfte nur bei Abweichungen. Der Bogen enthält Felder für Schuljahr, Klasse, Name und Bemerkungen.

Ist positiv aufgefallen durch / Ist in der Lage …

Formularfeld: Defizit möglich in · Angaben

Formularfeld: Bemerkungen

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 28, 29

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Dokumentation der laufenden Mitarbeit

Die Vorlage dient der laufenden Dokumentation nach Datum und Name. Für jedes der folgenden Kriterien enthält sie wiederholt vier Eintragungsfelder (1, 2, 3, 4). Diese leeren Felder sind im Webtext nicht als bereits vergebene Bewertungen dargestellt.

Breite Tabellen lassen sich nach rechts scrollen. Ein leeres Quellfeld wird als „—“ angezeigt und bedeutet nicht automatisch 0.

Dokumentation der laufenden Mitarbeit
KürzelKriterium
PPünktlichkeit
ABAufmerksamkeit + Beteiligung
QQualität der Beiträge
ESEigeninitiative + Selbstständigkeit
HAHausaufgaben
AOArbeitsorganisation
GAGruppenarbeit

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 30

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Sport und Gesundheitsförderung - Grundlagen

III Beschlüsse aus der Fachkonferenz Sport/Gesundheitsföderung

1 Allgemeine Vorbemerkungen Das vorliegende Leistungskonzept basiert auf den Bestimmungen des § 48 SchulG und dem § 8 APO-BK sowie den dazugehörigen Verwaltungsvorschriften und den Lehr- und Bildungsplänen zur Erprobung in den einzelnen Anlagen. Es dient der Information von Lernenden, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern über die Grundsätze der Leistungsbeurteilung und –bewertung im Bildungsgang. Im Vordergrund steht dabei die Schaffung einer durchgehenden Transparenz bei der Leistungsbewertung und der Notenfindung zum Halbjahr und Schuljahres-ende.

Aus diesem Grunde werden die Schülerinnen und Schüler zu Beginn eines Schuljahres über dieses Leistungskonzept ausführlich von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern informiert. Dies wird im Klassenbuch in einer Übersicht mit Datum dokumentiert. Das vorliegende Konzept wird zu Beginn eines Schuljahres in der Sportfachkonferenz zur Überarbeitung und Anpassung diskutiert und beschlossen.

Im Folgenden werden die Beschlüsse zur Leistungsbewertung beschrieben, die speziell das Fach sport/Gesundheitsförderung betreffen und den Allgemeinen Teil des Leistungsbewertungs-konzeptes ergänzen.

2 Verteilung und Gewichtung der Leistungsnachweise Die Verteilung und Gewichtung der Leistungsnachweise für das Fach Sport/ Gesundheitsförderung ist in den ergänzenden Leistungsbewertungskonzepten der einzelnen Bildungsgänge festgehalten.

3 Arten der Leistungsnachweise 3.1 Schriftliche Leistungen Schriftliche Leistungen werden im Fach Sport/Gesundheitsförderung nicht erbracht.

3.2 Sonstige Leistungen Da die Kompetenzentwicklung prozessorientiert ist und größtenteils nicht durch punktuelle Überprüfungsformen (wie z.B. sportmotorische Tests) bewertet werden kann, rücken ergebnis-bezogene Leistungsnoten in den Hintergrund. An ihrer Stelle treten schwerpunktmäßig prozess-orientierte Bewertungsmaßstäbe. Dabei lassen die folgenden unterrichtlichen Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler bewertungstechnische Rückschlüsse in Bezug auf fast alle Aufgabenstellung zu:

In diesem Rahmen bestehen Sonstige Leistungen neben den motorischen Leistungen grundsätzlich auch aus sozial-affektiven, schriftlichen und mündlichen Leistungen und ergeben sich durch die Zusammenfassung mehrerer sonstiger Leistungsnachweise.

3.2.1 Motorische Leistungen können sein:

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 31

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Sport und Gesundheitsförderung - Leistungsnachweise

3.2.1 Motorische Leistungen können sein:

3.2.2 Sozial-affektive Leistungen können sein:

3.2.3 Schriftliche Leistungen können sein:

3.2.4 Mündliche Leistungen können sein:

Die Prozessbewertung orientiert sich dabei an Formulierungen, die bei der Anfertigung von Arbeitszeugnissen zur Bewertung der Qualität von Leistungen über einen definierten Zeitraum benutzt werden:1

Breite Tabellen lassen sich nach rechts scrollen. Ein leeres Quellfeld wird als „—“ angezeigt und bedeutet nicht automatisch 0.

Sport und Gesundheitsförderung - Leistungsnachweise
Prozess-BewertungNoteErgebnis-Bewertung
Sehr bzw. stets initiativ/aktiv/konstruktiv1sehr gut
initiativ/aktiv/konstruktiv2gut
Im Ganzen aktiv/konstruktiv3befriedigend
Wenig aktiv/konstruktiv4ausreichend
Überwiegend passiv/nicht konstruktiv5mangelhaft
Verweigert sich/destruktiv6ungenügend

Quelle in der Sammlung: Lehrplan für das Berufskolleg in NRW – Sport/Gesundheitsförderung – Fachklassen des Dualen Systems (2007), S. 36.

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 32

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Sport und Gesundheitsförderung – Transparenz und Rückmeldung

Die Kriterien für die Leistungsbewertung der sonstigen Leistungen sind den Schülerinnen und Schülern zu Beginn des Schuljahres bzw. bei einmaligen schriftlichen Leistungen vor Erbringung transparent darzustellen. Dazu wird die Übersicht „Grundlagen der Leistungsbewertung“2 im Klassenbuch hinterlegt. Die Kompetenzraster der o.g. sonstigen Leistungen sind im allgemeinen Leistungsbewertungs-konzept enthalten. Die Bewertungsgrundlagen anderer sonstiger Leistungen werden frühzeitig vor Erbringung den Schülerinnen und Schülern von der Fachlehrerin/vom Fachlehrer schriftlich transparent gemacht und diesem Konzept im Anhang angehängt. Die Bewertungen der sonstigen Leistungen werden quartalsweise im Rahmen eines zeitnahen Entwicklungsgesprächs den Schülerinnen und Schülern von der Fachlehrerin/vom Fachlehrer begründet mitgeteilt. Zum Halbjahresende wird aus den Quartalsnoten eine Halbjahresnote ermittelt. Diese ist den Schülerinnen und Schülern zeitnah mitzuteilen und von der Fachlehrerin/vom Fachlehrer in die roten Notenhefte einzutragen. 2 Am Anfang des Schuljahres sammelt die Klassenleitung von jeder Fachlehrerin bzw. jedem Fachlehrer die entsprechenden Leistungsnachweise ein, die jede Schülerin bzw. jeder Schüler erbringen kann und muss.

Quelle: BKO-Leistungsbewertungskonzept, Sammlung vom 30.09.2026 · PDF-Seite 33

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